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OliverF428
OliverF428, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 1055
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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OliverF428 ist jetzt online.

Probleme mit dem PVZ Vertrieb wegen angebl. Vertragseingang

Diese Antwort wurde bewertet:

Probleme mit dem PVZ Vertrieb wegen angebl. Vertragseingang für eine Zeitschrift nach online Kauf.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Schleswig-Holstein
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Habe keine Widerruferklärung erhalten. Habe aber ein Kündigungsschreiben vorsichtshalber geschickt.

Sehr geehrte Ratsuchende,

sehr geehrter Ratsuchender,

danke ***** ***** Nutzung von justanswer.com. Gerne nehme ich mich ihrer Anfrage an.

Können Sie den Sachverhalt etwas genauer schildern? Weiterhin sollten Sie zwingend innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsschluss den Vertrag widerrufen haben.

Bei komplexen Anfragen bietet sich immer ein Beratungstelefonat an, das Sie über den Premium-Service problemlos buchen können.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Oliver Fröhlich LL.M.

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Laut den Empfehlungen der Verbraucherzentrale ist doch garkein Vertrag zu Stande gekommen, wenn ich nicht keine Auftragsbestätigung mit dem Hinweis auf Widerruf erhalten habe. deshalb habe ich auch erst später als 30 tage gekündigt. muss ich jetzt zahlen?

Nein, das ist so nicht korrekt.

Sofern Sie einen Vertrag geschlossen haben, auch telefonisch, ist dieser entstanden.

Dieser muss widerrufen werden, dies binnen 14 Tagen.

Können Sie den Sachverhaltshergang genauer beschreiben?

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Ich habe für einen Onlinekauf die Option ( Geschenk) auf 2 Ausgaben von Essen und Trinken wahrgenommen.
Als dann die Rechnung für ein ABO kam habe ich dem Widersprochen und eine Kündigung geschickt.
Daraufhin kamen Zahlungserinnerungen. Ich habe um eine Auftragsbestätigung gebeten woraus ersichtlich wurde das ich einen ABO Vertrag eingegangen bin. Die Einsprüche meinerseits habe ich per Einschreiben mit Rückschein geschickt. Ich habe nie einen Beweis erhalten, jetzt habe ich einen Mahnbescheid , von einer Mahnabteilung bekommen und auf Anfrage eine Auftragsbestätigung mit Widerrufsrecht erhalten, die ich vorher niemals bekommen habe. ich bin jetzt doch sehr ratlos. Muss ich das jetzt bezahlen? Die Zeitschriften, die ich nach den 2 Exemplaren zugeschickt bekam habe ich umgehend zurück geschickt.
Ingrid Hamann

Sehr geehrte Frau Hamann,

dies Rechtslage ist hier eindeutig.

Ich vermute stark, dass hier der Fehler bei der gewählten Einschreibens-Art liegt. Einschreiben mit Rückschrein ist hier nicht richtig gewählt. Sofern die Gegenseite den Rückschein nicht "nutzt", ist der Brief nicht zugegangen. Das ist unstreitig. Daher ist Ihr Einschreiben nicht rechtswirksam erfolgt. Der Umstand, dass Sie die Zeitschriften zurückgeschickt haben, ist unbeachtlich.

Daher sollten Sie wie folgt:

Sie weisen erneut auf die Kündigung/Widerruf hin. Hierzu legen Sie den Nachweis des Einschreibens bei. Sofern (wie oben beschrieben) dieser Brief nicht abgeholt wurde, schreiben, dass die Gegenseite hier falsch gehandelt hat und dies ihr selbst zuzurechnen ist. Daher gehen Sie von einer wirksamen Kündigung/Widerruf aus.

Dem Mahnbescheid widersprechen Sie bitte gesamt. Das kreuzen Sie an und schicken es bitte fristwahrend zurück.

Sofern die Antwort geholfen hat, bitte ich um Bewertung 3-5 Sterne. Sie können weitere Fragen stellen.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Das Einschreiben vom 13.10.2022 wurde als Eingang bestätigt. Das vom 18.11.2022 nicht.
Gegen den Mahnbescheid habe ich den Widerspruch sofort gemacht.
Ich bin etwas ratlos zumal ich die Email von der zeitigen Kündigung aus ersehen gelöscht habe und den Papierkorb gewohnheitsmaessig am Ende des Jahres geleert. Somit bleibt mir der Beweis versagt, das ich rechtzeitig gekündigt habe. Ich habe aber auf Verlangen nochmals die Kopie an PVZ geschickt. Die müsste dort ja vorliegen..
Danke ***** ***** tollen Antworten.

Sofern das Einschreiben vom 13.10.2022 innerhalb der 2-wöchigen Frist war, haben Sie hier sehr gute Chancen. Wenn Sie dies nicht beweisen können, dann haben Sie hier schlechte Karten. Dann bleibt Ihnen nur noch die Möglichkeit über die Quittung. Hierbei wäre ein Zeugenbeweis Gold wert.

Haben Sie jemanden, der bezeugen kann, dass Sie hier widerrufen haben?

Sofern Sie den Nachweis in der Tat gelöscht haben, wird ein Beweis schwierig.

Sie müssen daher erst einmal abwarten.

Weiterhin rate ich Ihnen, dass Sie schlicht bluffen und mitteilen, dass dem PVZ ja die Kündigung/Widerruf vorliegt.

Sofern weitere Vollstreckungsmaßnahmen drohen oder in die Wege geleitet werden, sollten Sie diesen gesamt widersprechen. 

Sofern die Antwort geholfen hat, bitte ich um Bewertung 3-5 Sterne. Sie können weitere Fragen stellen.

OliverF428 und 2 weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.