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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 42901
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Morgen, es geht um unsere Stromrechnung. Der Anbieter

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen, es geht um unsere Stromrechnung. Der Anbieter hat einfach ab 26.11 die Preise erhöht und bis dahin den Stromzähler geschätzt und berechnet uns jetzt für einen Monat fast 3000 kw zum teureren Tarif.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Bayern
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein, ich möchte nur wissen was ich tun muss oder für Rechte habe. Danke

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen: Haben Sie denn mit dem Anbieter eine Festpreisbindung vereinbart?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Wir wechseln jedes Jahr den Anbieter und hatten eigentlich eine Vertragslaufzeit von 1 Jahr mit eigeschränkter Preisgarantie. Nachdem ich im November eine Ankündigung mit der Preiserhöhung erhalten habe, haben wir den Vertrag gekündigt und sind zu einem neuen Anbieter gewechselt. Gestern haben wir dann eben die Abschlussrechnung erhalten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht.

Rechtlich gesehen kann der Anbieter aufgrund der Preisgarantie weder die Preise noch die Abschlagszahlungen erhöhen. Er ist in diesem Falle an die Preisgarantie gebunden.

Selbst ohne Preisgarantie müsste er sich an § 5 StromGVV halten. Das bedeutet, dass eine Preisänderung Ihnen mindestens 6 Wochen vor der geplanten Änderung mitgeteilt werden muss. Die Mitteilung muss einmal den Anlass und den Umfang der Preiserhöhung beinhalten, aber auch Sie auf die Rechte als Kunden hinweisen.

Wenn Ihnen trotz der Preisgarantie der Anbieter den Preis erhöht hat und Sie deswegen gekündigt haben, dann können Sie nicht nur eine Abrechnung unter Zugrundelegung der Preisgarantie verlangen, sonder auch Schadensersatz nach § 280 BGB wenn Sie zu einem teureren Anbieter wechseln mussten.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Sehr geehrter Herr Schiessl, wie gehe ich dazu vor? Ich lasse die Lastschrift bei der Bank zurückgehen und wie muss ich das Widerrufsschreiben formulieren?

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie schreiben den alten Anbieter an, verweisen auf die Preisbindung und auf § 5 StromGVV und weisen die Erhöhung zurück. Fordern Sie den überhöhten Einzug unter Fristsetzung zurück und fordern Sie die Gegenseite unter Fristsetzung auf Ihre Schadensersatzansprüche dem Grunde nach anzuerkennen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und 2 weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Vielen Dank, ***** ***** nicht weiterkomme melde ich nochmal.

Gerne!