So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 42048
Erfahrung:  Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Verbraucherrecht hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Ich habe 2021 einen stromliefervertrag mit Immergrün mit

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe im Mai 2021 einen stromliefervertrag mit Immergrün mit Festpreis vereinbart. Im nov. wurde die Rate auf das doppelte erhöht. Eine Mail mit der Preiserhöhung hatte ich nicht erhalten ( vermutlich in den Spams gelandet) deshalb konnte ich nicht rechtzeitig Widerspruch einlegen. Ich habe die Lastschrift zurücklaufen lassen und den vereinbarten Betrag bezahlt. Nun werde ich angemahnt und kann den Vertrag erst zum Ende der Laufzeit ( Mai 2022) kündigen. Gibt es eine Möglichkeit aus dem Vertrag früher auszusteigen bzw. Auf meinen Vertrag mit den günstigen Konditionen zu bestehen ?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Baden Württemberg
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): nein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Das Vorgehen Ihres Versorgers ist nicht rechtens!

Wenn Sie mit diesem eine Festpreisabrede getroffen haben, dann ist diese auch rechtswirksam.

Der Versorger ist sodann an die vertraglichen Vereinbarungen rechtlich gebunden, und er ist nicht berechtigt, vertragswesentliche Konditionen - hier den Tarif - einseitig und zu Ihren Lasten abzuändern.

Es gilt insoweit der Rechtsgrundsatz, dass geschlossene Verträge mit dem vereinbarten Inhalt einzuhalten sind (pacta sunt servanda).

Verlangen Sie daher von dem Versorger unter ausdrücklicher Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage die Belieferung zu den vertraglich vereinbarten Konditionen.

Sollte der Versorger kein Einlenken zeigen, so wenden Sie sich umgehend an die Schlichtungsstelle Energie, und erheben Sie nach dorthin Beschwerde:

https://www.schlichtungsstelle-energie.de/schlichtungsantrag.html

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Immergrün sagt sie hätten nach §313 (nr. Bin ich mir nicht sicher) das Recht die Preise bei einer Lage wie sie noch nie dagewesene ist zu erhöhen. Sie hätten diese Erhöhung mir per Mail zugesendet und ich hatte bis 20.11. ein sonderkündigungsrecht welches ich verstreichen lies, das ich die Mail nicht erhalten habe ist nicht ihr Problem, sie haben eine zustellbestätigung ?

Dieses Recht nach § 313 BGB besteht nicht, denn die vorhersehbare allgemeine Verteuerung der Gaspreise verschafft dem Versorger KEIN Anpassungsrecht nach dieser gesetzlichen Regelung.

Wenn der Versorger Ihnen eine Mail gesendet hat, dann muss er dies im Übrigen unter Beweis stellen!

Es gilt die eingangs dargestellte Rechtslage. Der Versorger hat Sie zu den vertraglich vereinbarten Bedingungen weiter zu beliefern.

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.