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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 6972
Erfahrung:  Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Ich habe im Mai21 eine Pauschalreise gebucht nach La Gomera

Kundenfrage

Ich habe im Mai21 eine Pauschalreise gebucht nach La Gomera vom 26.12-2.1.22, das Auswärtige Amt hat am 24.12.21 die Kanaren zum Hochrisikogebiet erklärt, daraufhin habe ich am 25.12.21 die Reise storniert, da ich nur 2 mal geimpft bin und ich die Warnung erst nehme, heute teilt mir der Reiseveranstalter, mitoura mit, dass ich mit Stornkosten in Höhe von 90 Prozent rechnen muss, da mir die Dynamik von der Pandemie hätte bewusst sein müssen. Außerdem gibt es in Spanien keine Einschränkung, das sehe ich schon ganz anders, warum ansonsten die Reisewarnung? Ich habe den vollen Reisepreis gefordert, was meinen die Experten?mit freundlichen Grüßen, Mike Hagenkötter
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Nrw
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): reisepreis 2069 €
Gepostet: vor 25 Tagen.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 25 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Die Rechtslage ist schwierig zu beurteilen. Weil es dazu keine gefestigte Rechtsprechung gibt. Aber leider ist die Argmuentation des Reiseveranstalters nicht ganz von der Hand zu weisen.

Ihnen wird entgegen gehalten werden können, dass Sie schon bei der Buchung der Reise von der Pandemie und damit auch von möglichen Risikogebieten gewusst haben. Und Sie haben trotz dieses Wissens die Reise gebucht. Es fällt in Ihre Risikosphäre und nicht in die des Reiseveranstalters, dass es nun leider genau an Ihrem Reiseziel zu dieser Einstufung als Hochrisikogebiet gekommen ist. So könnte der Reisenveranstalter argumentieren. Und nach meiner Einschätzung wir der Richter in einem etwaigen Rechtsstreit das auch so sehen müssen.

Grundsätzlich gilt in der EU-Rechtsprechung, dass eine kostenlos Stornierung möglich ist, wenn "außergewöhnliche und unvermeidbare Umstände am Reiseziel" vorliegen, die die Reise erschweren oder unmöglich machen. Und ob das auf Ihre Reise zutrifft, ist unklar.

An der Reise selbst hat sich nichts geändert. Sie können fliegen und haben eine Unterkunft und haben keine besonderen Einschränkungen am Reiseziel zu erwarten. Vor diesem Hintergrund besteht bedauerlicherweise die Gefahr, in einem etwaigen Rechtsstreit zu unterliegen.

Ein Richter kann das aber auch anders sehen. Sie können es also mit einer Klage versuchen. Es muss nur klar sein, dass Sie zusätzlich die Kosten eines Prozesses zu tragen haben, wenn der Richter dem Reiseveranstalter Recht gibt.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 20 Tagen.

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