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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 40936
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich (bzw. meine verstorbene Frau)habe vom Deutschen

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich (bzw. meine verstorbene Frau)habe vom Deutschen Inkasso-Dienst eine Zahlungsaufforderung über 949,19 € bekommen. (Die Hauptforderung betrug 793 €). Wir haben aber nie etwas bei Otto bestellt. Es ist jetzt das 3. Schreiben; die 2 ersten habe ich ignoriert, aber jetzt drohen sie mit Titulierung und Pfändung. Was kann ich tun ? Bestellung und Rechnung anfordern? Wolfgang Waespy
Fachassistent(in): Haben Sie eine E-Mail, eine Rechnung oder ein anderes Dokument im Zusammenhang mit dem Betrug?
Fragesteller(in): Ich habe nur die 3 Briefe des Inkassodienstes
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein , ich habe nur die 3 Briefe

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie sind unter den mitgeteilten Umständen zu keinen Zahlungen verpflichtet, denn ein Vertrag ist offensichtlich überhaupt nicht begründet worden, wenn Sie gar nichts bestellt haben!

Weisen Sie daher die gegen Sie geltend gemachten Forderungen zurück, und lassen Sie sich durch mögliche Folgeschreiben nicht unter Zahlungsdruck setzen und einschüchtern.

Behauptet die Gegenseite einen angeblichen Vertragsschluss, der Sie zur Zahlung verpflichten soll, so ist der Anbieter hierfür voll beweispflichtig.

Das bedeutet, dass man Ihnen den Abschluss des angeblichen Vertrages ganz konkret nachweisen muss.

Es ist also nicht so, dass Sie beweisen müssten, dass Sie keinen Vertrag abgeschlossen haben, sondern es verhält sich gerade umgekehrt: Die Gegenseite hat Ihnen nach den Regeln der Darlegungs- und Beweislast einen Vertrag unter Beweis zu stellen.

Die schlichte Übersendung einer Rechnung oder Mahnung stellt keinen Vertragsnachweis dar!

Kann die Gegenseite diesen ihr obliegenden Nachweis aber nicht erbringen, müssen Sie selbstverständlich auch nicht zahlen.

Da Sie tatsächlich zu keinem Zeitpunkt einen Vertrag geschlossen haben, wird der Gegenseite dieser Vertragsnachweis auch nicht gelingen.

Bestreiten Sie daher nun ausdrücklich einen Vertragsschluss, und fordern Sie die Gegenseite auf, Ihnen das Gegenteil zu beweisen, indem man Ihnen einen Vertragsnachweis übersendet.

Formulieren Sie Ihr Zurückweisungsschreiben wie folgt:

"Unter Bezugnahme auf Ihr Schreiben vom... teile ich Ihnen mit, dass ich keinerlei Zahlungen leisten werde.

Den von Ihnen behaupteten Vertragsschluss bestreite ich hiermit ausdrücklich.

Sofern Sie gegenteiliger Ansicht sein sollten, obliegt allein Ihnen die volle Beweislast für einen vermeintlichen Vertragsschluss.

Sofern Sie mich weiterhin mich gänzlich unberechtigten Zahlungsaufforderungen überziehen sollten, behalte ich mir vor, Strafanzeige wegen versuchten Betruges zu erstatten.

Datum/Unterschrift"

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Vielen Dank, ***** ***** ich was anfangen

Sehr gern geschehen!!