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NorbertW
NorbertW,
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 61
Erfahrung:  Expert
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NorbertW ist jetzt online.

Hallo, ich habe mir in meinen Wohnwagen eine Staukastenklima

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,ich habe mir in meinen Wohnwagen eine Staukastenklima einbauen lassen. Nun war ich in Urlaub und es hat sich herausgestellt, dass der "professionelle" Einbau eine Katastrophe ist. Die Klima dröhnt, dass man nachts nicht schlafen kann, die Rohre wurden nicht isoliert und es stand nach längerem Betrieb Wasser im Wohnwagen. So konnte die Klima nun im Sommerurlaub überhaupt nicht genutzt werden.
Doch nicht nur das - zusätzlich wurde beim Einbau auch noch die komplette Wasserversorgung lahmgelegt (wahrscheinlich wurde beim Verlegen der Kabel eine Verbindung getrennt) und die Heizungssteuerung meldet ebenfalls einen Fehler. So konnten wir in den 4 Wochen in Kroatien kein Wasser nutzen und mussten für jedes Händewaschen/Toilettengang auf die Campinganlagen gehen, was mit zwei kleinen Kindern schon extrem lästig war.Ich habe die Werkstatt schon angeschrieben und die Mängel angezeigt. Der Einbau wurde für 250,-€ direkt hier bei mir vor Ort vorgenommen. Die gesamten Einbaukosten betrugen ca. 1300,-€.
Nun möchte die Werkstatt, dass ich einen Termin vereinbare und den Wohnwagen zur Überprüfung dort vorbeibringe. Das sind aber 180km und mein Wohnwagen hat fast 10m. Wegen dem großen Aufwand hatte ich ja extra die Vor-Ort-Montage gebucht. Außerdem würde das für mich einen Zeitaufwand von 1-2 Tagen bedeuten, die ich im Moment nach dem Urlaub nicht aufbringen kann. Der Wohnwagen wird Anfang/Mitte Oktober dann in die Alpen auf den Winterplatz gebracht.Wie muss ich nun vorgehen? Ist die Werkstatt nicht verpflichtet, die Behebung dann ebenfalls vor Ort durchzuführen oder dann entsprechend für den Zeit-/Kostenaufwand für die Fahrt zur/von der Werkstatt aufkommen? Welche Fristen muss ich setzen, damit die Fehler zügig behoben werden? Muss die Behebung innerhalb dieser Fristen begonnen werden oder beendet sein?
Steht mir für den ganzen Pfusch und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten/Mehraufwand irgendein Schadenersatz zu?
Natürlich habe ich das komplette Vertrauen in diese Werkstatt verloren. Außerdem weiß ich ja nicht, ob es dann heißt, der Fehler mit dem Wasser/Heizung hätte ganz andere Ursachen gehabt und ich das dann in Rechnung gestellt bekomme. Bin ja absoluter Laie in dem Bereich. Daher würde ich natürlich gerne eine unabhängige Fachwerkstatt mit der Behebung bzw. der Analyse/Fehlersuche beauftragen. Wahrscheinlich ist dies aber nicht möglich und ich muss der Werkstatt die Chance zur Mängelbeseitigung geben. Oder gibt es da entsprechende Alternativen?Vielen Dank.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
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***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitag von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
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in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Nach Ihrer Schilderung erscheint es mir sinnvoll, sich an eine (andere) Fachwerkstatt zu wenden und einen Kostenvoranschlag anfertigen zu lassen. Dann können Sie entscheiden, ob Sie die Reparatur durchführen lassen. Der alten Werkstatt den Fehler nachzuweisen, halte ich für sehr schwierig. Das dürfte nur mit einem Sachverständigengutachten möglich sein.  Dessen Kosten können die eigentliche Reparatur möglichweise sogar übersteigen. Und bei einer Klage tragen Sie das volle Risiko. Daher mein Rat, lieber etwas Geld in die Hand nehmen und den Schaden fachmännisch beseitigen lassen.

Viel Erfolg. Bitte Bewertung nicht vergessen.

Norbert Wolko

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Sehr geehrter Herr Wolko,vielen Dank für Ihre Einschätzung. Jedoch kann ich diese nicht 100% teilen. Einige der Fehler sind ganz klar nachweisliche Einbaumängel (nicht-Isolierung der Rohre, Einbau der Düsen, etc.). Für andere, schwerwiegende Fehler (Wasseraustritt an der Klima) gibt es nur zwei Begründungen - entweder ein fehlerhafter Einbau oder ein Anbohren der Fußbodenheizung (was ein enormer Schaden wäre). Beides wären aber nachweisliche Einbaumängel der Werkstatt.
Klar, beim Wasser könnte es alles mögliche sein und da wird die Werkstatt sicher nicht ehrlich sein. Aber auch hier muss dann eine Begründung vorliegen, die plausibel ist und nicht im Zusammenhang mit dem Einbau steht.
Je nach Fehlerursache würde für die Beseitigung durch eine Fremdfirma schnell ein höherer 4-stelliger Betrag zusammenkommen, auf dem ich dann sitzenbleiben würde.Daher erst nochmals zu den rein rechtlichen Fragen, damit ich meine Vorgehensweise überlegen kann:Muss durch die Montage vor-Ort gegen Aufpreis auch die Fehlerbehebung vor Ort durchgeführt werden? Falls eine Behebung/Prüfung nur in der Werkstatt möglich ist, wer muss dann für die zusätzlichen Kosten aufkommen? Die Werkstatt bietet diesen Service ja auch z.B. für Dauercamper an, die gar keine Möglichkeit hätten, den Wagen in die Werkstatt zu bringen.
Welche Fristen kann ich für die Fehlerbehebung setzen? Gelten diese für die Fehlersuche oder für die Fehlerbehebung?
Wenn ich einen Kostenvoranschlag/Sachverständigengutachten anfertigen lasse und dort ganz eindeutig Einbaufehler als Ursache festgestellt werden - wer muss dann für die Kosten des Gutachtens aufkommen? Muss ich zuvor der Werkstatt zwingend die Chance einer eigenen Überprüfung/Behebung einräumen?Vielen Dank nochmals.

Wenn die Werkstatt Fehler gemacht hat, muss sie für sämtliche dadurch entstehenden Kosten aufkommen. Auf die geltenden Beweislastregeln hatte ich hingewiesen.

Um Transportkosten u.ä. so gering wie möglich zu halten, können Sie der Werkstatt vorschlagen, einen Kostenvoranschlag in einer nahe gelegenen Werkstatt machen zu lassen.

Abhängig von deren Vorschlag lassen Sie den Wohnwagen dann dort reparieren  oder einigen sich mit der ersten Werkstatt auf das weitere Vorgehen.

Sie müssen wegen der Kosten in Vorleistung gehen, nur wenn später das Verschulden der Werkstatt feststeht, haben Sie einen Erstattungsanspruch.

Bewertung, bitte.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Sehr geehrter Herr Wolko,leider helfen mir Ihre Antworten noch nicht ganz so, wie ich das möchte - oder ich verteh's nicht :-)....Daher bitte ich nochmals um kurze, aber ganz konkrete Antworten auf meine Fragen:- Da es eine Vor-Ort-Installation war - ist die Werkstatt nun nicht auch verpflichtet, erstmal die Fehlersuche auch vor-Ort durchzuführen oder kann diese mich direkt zwingen, den Wohnwagen in die Werkstatt zu bringen?- Welche Fristen kann ich für die Fehlerbehebung setzen? Gelten diese für den Start der Fehlersuche oder für den Abschluss der Fehlerbehebung?- Falls ich in der Werkstatt muss - es ist ein 10m Wohnwagen und ein entsprechender Aufwand und ich brauche da mindestens ja einen Tag. Als Geschäftsführer falle ich da ja einen Tag aus und bei meinem Gehalt entstehen hier sehr hohe Kosten. Wie wird sowas dann gerechnet?Ich möchte den Fall mit diesen Fragen dann auch abschließen und erst mal warten, wie die Werkstatt weiter reagiert.Vielen Dank

oder kann diese mich direkt zwingen, den Wohnwagen in die Werkstatt zu bringen?

nein

Welche Fristen kann ich für die Fehlerbehebung setzen? Diese müssen angemessen sein, also eine oder zwei Wochen sollten ok sein. Am Ende muss der Fehler behoben sein.

Wie wird sowas dann gerechnet? Sie haben als GF keine Privilegien, kriegen also keinen höheren Erstattungsbetrag als jeder andere.

Was hat Ihnen an meinem Vorschlag nicht gefallen? Warum greifen Sie nicht zum Hörer und reden mit der Werkstatt?

Bitte Bewertung nicht vergessen. Und dann viel Erfolg.

Norbert Wolko

NorbertW,
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 61
Erfahrung: Expert
NorbertW und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Hallo Herr Wolko,vielen Dank nochmals.Ihr Vorschlag war schon ok und ich werde auch mit der Werkstatt reden. Allerdings hatte diese auf meine erste Mail sehr unfreundlich und barsch reagiert - so nach dem Motto "ist alles Quatsch, das waren wir nicht".
Daher wollte ich vorher über meine rechtlichen Möglichkeiten informiert sein, damit ich bei dem Telefonat sicherer agieren kann.Es ging bei der Erstattung darum, wenn ich den Wohnwagen in die Werkstatt bringen muss und einen Tag Verdienstausfall habe. Es war dann die Frage, wie solche Kosten berechnet und erstattet werden.Freundliche Grüße
Steffen Diemer