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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 39638
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Betrifft unberechtigte Kontoführungsgebühren bei der

Diese Antwort wurde bewertet:

betrifft unberechtigte Kontoführungsgebühren bei der Postbank:
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): niedersachsen
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): habe bereits ein schreiben aufgesetzt und um Aufstellung der Kontoführungsgebühren seit 2018 gebeten. von 2018 bis einschliesslich 2020 wurden mir rund 150 EUR Gebühren berechnet obwohl ich früher immer keine Gebühren zahlen musste. Eine Erstattung habe ich bis heute nicht erhalten. Werde ständig vertröstet dass sie das erst noch prüfen müssen. Was oder wie kann ich nun weitermachen, warten bis in die Unendlichkeit?
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Hier die Screenshots der Schreiben

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die Bank ist Ihnen zu unverzüglicher Erstattung verpflichtet, denn nach der neuen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes hätten Sie der Erhebung der Gebühren explizit zustimmen müssen.

Da dies nicht erfolgt ist, ist die Bank um die Gebühren ungerechtfertigt bereichert mit der Folge, dass Sie gemäß § 812 BGB einen Herausgabeanspruch haben.

Diesen Anspruch können Sie notfalls auch erfolgreich auf dem Rechtsweg und gerichtlich durchsetzen.

Gehen Sie nun wie folgt vor: Fordern Sie die Bank unter ausdrücklicher Berufung auf die eingangs dargestellte Rechtslage letztmalig schriftlich (Einschreiben!) zu umgehender Zahlung auf.

Setzen Sie hierzu eine letzte Frist von maximal 14 Tagen ab Briefdatum.

Kündigen Sie in dem Schreiben an, dass Sie nach Fristablauf ohne weitere Ankündigung einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung Ihres Anspruchs beauftragen und dass die hierdurch bedingten Kosten die Bank als Verzugsschaden zu tragen haben wird.

Gerät die Gegenseite mit dem Ablauf der von Ihnen gesetzten Frist in Verzug, sind die Rechtsverfolgungskosten (=Anwaltskosten) als Verzugsschaden gemäß §§ 286, 280 BGB ersatzfähig.

Sie können sodann auf Kosten der Bank einen Rechtsanwalt vor Ort mandatieren, der Ihren Anspruch auf Erstattung des Geldes geltend machen und durchsetzen wird.

Der Anwalt wird die Bank zunächst außergerichtlich und schriftsätzlich auf Zahlung in Anspruch nehmen.

Zahlt diese dann noch immer nicht, wird der Anwalt einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirken oder Zahlungsklage erheben - auch die hiermit verbundenen weiteren Kosten Ihrer Rechtsverfolgung hätte die Bank zu tragen!

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, wenn Sie keine Nachfrage haben, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.