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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 37062
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe eine Frage zum Mietrecht Fachassistent(in): Wann

Kundenfrage

Ich habe eine Frage zum Mietrecht
Fachassistent(in): Wann wurde der Vertrag ursprünglich unterzeichnet?
Fragesteller(in): 2020. Es geht um die Wirksamkeit einer Kündigung
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Mein Mann und ich haben einen Mietvertrag für eine Wohnung mit einem Ehepaar, Herr und Frau H.. Diese haben nachträglich eine Hausverwaltung beauftragt, die sich um alle Vertragsangelegenheiten kümmert. Die Korrespondenz lief nur über diese Hausverwaltung.An diese haben wir eine schriftliche Kündigung geschickt und darin nur Herrn H. als Vermieter bezeichnet (die Ehefrau hatten wir ganz übersehen). Im Betreff steht "Kündigung des Mietvertrages für Wohnung xyz (Anschrift mit Wohnungsnummer)" und im Text "Hiermit kündigen wir das mit Herrn H. bestehende Mietverhältnis über o. g. Wohnung zum....".FRAGE : Ist diese Kündigung unwirksam, weil nicht beide Vermieter genannt wurden? MfG U. K.MfG
U. Kunert
Gepostet: vor 20 Tagen.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 20 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Leider ja. Wenn beide Vermieter Vertragsparteien des MIetvertrages sind, dann müssen Sie beiden MVermietern die Kündigung aussprechen. Wenn Sie nur einem Vermieter gekündigt haben, dann ist dies eine unzulässige Teilkündigung. Sie sollten daher die Kündigung sofort wiederholen und beiden Vermietern gegenüber die Kündigung aussprechen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ich habe die Kündigung aber doch gegenüber der Hausverwaltung ausgesprochen. Kommt es darauf an, dass ich den Vermieter unvollständig bezeichnet habe?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 20 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht.

Auch hier kommt es darauf an wer im MIetvertrag als Vermieter bezeichnet ist. Die Verwaltung ist "nur" Vertreter der Vermieter. Die Kündigung müssen Sie nach wie vor gegenüber beiden Vermietern aussprechen.

Etwas anderes gilt natürllich nur dann wenn nicht die Vermieter sondern die Hausverwaltung im MIetvertrag als Vermieter genannt ist.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 20 Tagen.

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Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ich bin mit der Antwort nicht zufrieden!
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ich möchte gerne wissen, ob es darauf ankommt, dass ich bei der Kündigung gegenüber der Hausverwaltung nicht beide Vermieter benannt habe (die beide von der Hausverwaltung vertreten werden). Ich habe die Kündigung ja nicht einfach nur an den einen Vermieter geschickt.Ich bin übrigens selbst Anwältin und finde Ihre Antwort sehr dürftig.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 20 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender.

das kann ich mir gut vorstellen.

Der Weg um den Schaden geringt zu halten ist, sofort eine neue diesmal wirksame Kündigung auszusprechen. Denn Sie können den MIetvertrag nicht einseitig nur mit Herrn H kündigen.

Etwas anderes würde nur dann gelten wenn die Ehefrau des Vermieters nicht im Mietvertrag als Vermieterin aufgeführt wird.

Natürlich können Sie die Kündigung an den Hausverwalter adressieren, wenn dieser zur Entgegennahme von Kündigungen bevollmächtigt war.

Wirskam wäre eine Kündigung auch dann wenn Sie nur geschrieben hätten "Ich kündige den Mietvertrag vom .. über die Wohnung ..."

Das Problem in Ihrem Falle ist, dass Sie die Kündigung nur gegenüber einem Vermieter ausgesprochen haben.

Wie Sie als Kollegin wissen ist dies aber leider unwirksam, da Sie das Mietverhältnis nur insgesamt beenden können.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Wieso darf ich die Kündigung nicht gegenüber der Hausverwaltung als Vertreterib der Vermieter abgeben?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 20 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

natürlich dürfen Sie das wenn der Hausverwalter befugt ist (Vollmacht) die Kündigung entgegen zu nehmen.

Das Problem in Ihrem Falle ist (siehe mein Formulierungsbeispiel) dass Sie die Kündigung ausdrücklich nur gegenüber dem Vermieter und nicht der Vermieterin odet (wenn eine entsprechende Vollmacht vorliegt) gegenüber der Hausverwaltung ausgesprochen haben.

Sie können mir gerne hier die Kündigung im Wortlaut hochladen. Vielleicht habe ich Ihre Formulierung mißverstanden. Die Kündigung sehe ich mir gerne an.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ich habe an die Hausverwaltung geschrieben:Betr. : Kündigung des Mietverhältnisses über Wohnung.... (genaue Bezeichnung mit Anschrift)
S. g. D. U. H.,hiermit kündige das mit Herrn G. H. bestehende Mietverhältnis über o. g. Wohnung zum 30.9.2021.MfGFalsch ist nur, dass Herr H. nicht der alleinige Vermieter ist, sondern auch seine Ehefrau.
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Es sollte heißen "kündigen wir..." Die Hausverwaltung ist in jedem Fall empfangsbevollmächtigt.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 20 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ok in diesem Falle kann die Kündigung (lebensnah) dahingehend ausgelegt werden, dass Sie den Mietvertrag insgesamt und nicht nur mit Herrn G.H. kündigen. Die Tatsache, dass Sie die Vermieterin nicht erwähnt haben schadet insoweit nicht.

Voraussetzung ist natürlich, dass die Hausverwaltung tatsächlich bevollmächtigt ist Kündigungen entgegen zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Was soll ich denn nun glauben?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 20 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

nachdem Sie mir die Kündigung vorgelegt haben, bin ich der Ansicht, dass eine Auslegung zru Wirksamkeit der Kündugung führt. Da ein Richter (wie Sie sicher als Anwältin wissen) auch eine andere Auslegung vornehmen kann wäre es der sicherste Weg (den ein Anwalt ja gehen muss) eine erneute ordentliche Kündigung auszusprechen um so einen möglichen Schaden für Sie zu reduzieren.

Die erste Kündigung verliert dadurch ja nicht an Wirksamkeit.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Es geht ja nicht um eine Auslegung, sondern um Formvorschriften. Noch mehr möchte ich für diese wenig zufriedenstellende Antwort nicht zahlen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 20 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender.

es tut mir leid dass Sie mit der Anwot nicht zufrieden sind.

Sie haben "mit Herrn G. H. bestehende Mietverhältnis über o. g. Wohnung zum 30.9.2021" gekündigt. Dies ist rechtlcih nicht möglich (unzulässige Teilkündigung)

Also muss Ihre Kündigung ausgelegt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt