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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 17669
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

Guten Tag, seit 26.02.2021 erhalte ich Zahlungserinnerungen

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, seit 26.02.2021 erhalte ich Zahlungserinnerungen der GDI Gesellschaft für digitae Infirmationsdienste mbH (IN-telegence) für Telefonverbindungen anderer Anbieter (Vodafone). Zitat: Diese Entgelte resultieren auf einem mit der GDI GmbH geschlossenen Vertrag über die Inanspruchnahme des "Besser Leben Service". Jedoch habe ich keinen solchen Vertrag abgeschlossen und weigere mich, diese Rechnungen zu bezahlen.
Fachassistent(in): Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Fragesteller(in): Zu den Zahlungserinnerungen habe ich schriftlichen Widerspruch eingelegt und Beweise/Dokumente für diesen Vertrag angrfordert. Mir konnten jedoch keine Beweise vorgelegt werden. Shriftliche Dokumente zu dem Vertag existieren nicht. Es wird behauptet, dass ich am 27.11.2020 telefonisch einen derartigen Vertrag abgeschlossen habe. Dem habe ich mehrfach widersprochen.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Ich habe weder einen Vertrag geschlossen, noch habe ich Leistungen von dem "Besser Leben Service" erhalten. Die Fa. IN-Telegence GmbH habe ich per Einschreiben aufgefordert, mir einen Telefonmitschnitt über das angeblich geführte Telefonat am 27.11.2020 zuzustellen und schriftliche Beweise vorzulegen mit der Terminstellung 15.05.2021 und mit rechtliche Schritte angekündigt. Keine Reaktion. Zu einer Zahlungserinnerung vom 01.04.2021 habe ich ein Schreiben der KSP Kanzlei Dr. Seegers, Dr. Frankenheim Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Postfach 570160, 22770 Hamburg, Kaiser-Wilhelm-Str. 40, 20355 Hamburg mit einer Aufforderung zur Zahlung von 96,45 EuR bis zum 20.05.2021 erhalten; diesen Betrag habe ich bis heute nicht bezahlt.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt rechtlich geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Sie müssen in der Tat hier nicht bezahlen.

Die Gegenseite muss Ihnen nachweislich beweisen, dass sie ein Vertrag geschlossen haben. Bis zu einer eindeutigen Nachweiserbringung besteht auch kein Anlass für eine Klageerhebung, weshalb mögliche Kosten bei Klageerhebung die Gegenseite zu tragen hätte.

Sollte ein Vertrag geschlossen worden seinem Telefon hätten sie jedoch die Möglichkeit, den Vertrag immer noch zu widerrufen (nicht zu widersprechen, dies ist eine andere rechtliche Wirkung). Denn sicherlich wurden sie am Telefon nicht umfangreich und ordnungsgemäß über Widerrufsrecht belehrt. Somit beginnt die 14 Tagesfrist nicht zu laufen.

Rechts fahren können Sie daher vorsorglich gegenüber dem Gläubiger schriftlich und nachweisbar den Widerruf erklären und sodann jegliche Zahlung verweigern.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen. Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-

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