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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 36742
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
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Guten Tag, ich habe in meiner Wohnung einen Parkettboden vor

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Guten Tag, ich habe in meiner Wohnung einen Parkettboden vor ca. 5 Monaten verlegt. Vor ca. 1 1/2 Monaten habe ich ihn mit einer speziellen Bodenseife und einem Öl bearbeitet. Dies habe ich von der Dosierung her fachgerecht getan. Anschließend habe ich den Boden allerdings nicht ausreichend trocknen lassen. Die Holzoberfläche schien zwar oberflächlich trocken zu sein, nachdem ich jedoch eine Schreibtischstuhlunterlage aus Kunststoff wieder auf meinen Boden legte, fing dieser am nächsten Tag an einen stechenden Geruch abzugeben. Ich habe auch gesundheitliche Veränderungen an mir festgestellt. Ich vermute nun, dass der Boden größere Emission von Formaldehyd hat als die vorgeschriebenen 0,1 ppm. Meine Frage lautet nun, ob es sich lohnt den Gehalt von Formaldehyd in der Raumluft durch ein spezielles Labor bestimmen zu lassen und den Hersteller des Bodens zu verklagen? Oder ob es reines Selbstverschulden war.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn Sie den Hersteller erfolgreich in Anspruch nehmen wollen, dann müssen Sie beweisen einmal dass sein Produkt gesundheitsschädlich ist und zum anderen dass Sie dadurch einen Schaden erlitten haben.

Diesen Nachweis können Sie in der Regel nur durch ein gerichtliches Sachverständigengutachten führen.

Das Gutachten muss drei Punkte feststellen: 1) Die Mangelhaftigkeit des Produktes 2) einen gesundheitlichen Schaden und 3) einen Zusammenhang zwischen dem Mangel und dem Gesundheitsschaden.

Allein die Raumluft bestimmen zu lassen wird daher leider nicht ausreichend sein.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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