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OliverF428
OliverF428, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 42
Erfahrung:  Rechtsanwalt
112517020
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OliverF428 ist jetzt online.

Hallo, Unser Vermieter präsentiert in der

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Unser Vermieter präsentiert in der Nebenkostenabrechnung 2020, dass die Liegenschaft 8.098 Liter Heizöl im Jahr 2020 verbraucht hat. Für die Wassererwärmung wurde 661 Liter des Heizöls verbraucht. Das Wert der gelieferten Raumwärme wurde aus den Gerichten Wärmezählern abgelesen und sie beweisen, dass die Liegenschaft in Jahr 2020 die Menge 32.930 kWh der Raumwärme verbraucht hat. Die technische Norm DIN 51603-1 gibt das exakte Brennwert von Heizöl und das ist 10,84 kWh/1L des Heizöls. Das Heizwert ist auch in der NK-Abrechnung gegeben, 10,0 kWh/1L. Das heißt, für die 32.930 kWh :10,0kWh/1L = 3.293 L des Heizöls, das in der Heizanlage für die Raumwärme tatsächlich verbraucht worden ist. Der Vermieter will aber Nachzahlung von seinen 8098Liter des Heizöls, wobei von der Menge wurde nur 661Liter (Wassererwärmung) + 3.293Liter (Raumwärme) = 3.954 Liter des Heizöls würde tatsächlich verbraucht. Wie können uns dagegen währen wenn der Vermieter für die 4.144Liter, von deren keine Wärme durch die Gerichte Wärmezählern nicht geliefert hat ?
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: In Bayern

Sehr geehrte Ratsuchende,

sehr geehrter Ratsuchender,

Danke für Ihre Anfrage

Bei überhöhten Nebenkostenabrechnungen haben Sie folgende Möglichkeiten.:

Die Informationen, die Sie mir gegeben haben, fotografieren Sie ab und fertigen Notizen. Mit dem Abfotografieren oder Scannen nutze der Mieter die fortgeschrittenen technischen Möglichkeiten. Bereits hierzu gibt es Urlteile. (Az: 412 C 34593 / 08). Dies ist rechtlich erlaubt und gewollt.

Innerhalb 14 Tage leben Sie gegen die Nebenkostenabrechnung Widerspruch bei Ihrem Vermieter ein.

Als gutes Beispiel können Sie die Nebenkostenabrechnung bzw. die Heizöllieferung des letzten Jahres vergleichen. Hier könnte bereits eine Diskrepanz entstehen. Hierin könnte ersichtlich werden, dass zu einem früheren Zeitpunkt bereits eine gewisse Menge geliefert wurde.

Ist hierin nichts ersichtlich, liegt der Missbrauchsverdacht nahe.

Ferner ist Ihr Heizzähler in der Wohnung maßgebend für Ihre entgültige Verbrauchsabrechnung.

Sofern der Widerspruch erfolglos bleibt, müsste die Nebenkostenabrechnung im Zuge eines gerichtlihen Verfahrens geregelt werden.

Ich hoffe, dass Ihre Anfrage beantwortet ist. Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Beste Grüße,

Oliver Fröhlich

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Meine Frage war nicht über die Öl Lieferungen, weil die Rechnungen habe ich. Hier geht's um den tatsächlichen Verbrauch des Heizöls,. Das heißt, durch die Norm DIN 51603-1 ist gegeben, dass aus 1 Liter Öl die 10,84 kWh gewinnen kann. In dem Sinn konnte nicht durch die Heizanlage 8098 Liter Öl verheizt werden, weil die Wärmezähler nur die 32.930 kWh geliefert haben. Dafür würden nur 3.293 Liter des Heizöle verbraucht.
Der Vermieter hat der Ölstand im Tank, der zu Ende des Jahres 2020 in der Menge von 6.825 Liter in der NK Abrechnung angegeben. Aber aus der Zahlen
Anfangsstand Öl. 7.605 Liter
Zukauf 29.1.2020. 2.511 Liter
Zukauf 8.6.2020. 2.991 Liter
Zukauf 4.12.2020. 1.816 Liter
Verbrauch 2020. -3.954 Liter
Restölstand von. 10.969 Liter und nicht die 6.825 Liter, die der Vermieter in der NK-Abrechnung angegeben hat. Der Vermieter versorg 2 Liegenschaften mit Heizöl, die nicht miteinander verbunden sind, weil sie an 2 verschiedenen Adressen sind. Wir haben keine möglichkeit seine Ölwirtschaft zu kontrollieren, wie viel Heizöl tatsächlich in den Tank in unserer Liegenschaft abgefüllt hat. Wir haben nur die Rechnungen vorliegen.

Sehr geehrte Ratsuchende,

sehr geehrter Ratsuchender,

Danke für Ihre Ergänzungen.

Ich verstehe Ihre Rechnung und Ihre Sorgen. Jedoch ist nachfolgendes zu beachten:

Sie errechnen anhand der DIN Norm 51603-1 einen Verbrauch, der nicht von anderen Faktoren abhängt - ergo einen Idealverbrauch. Dieser wäre aber eventuell ausschließlich in einer neuen Liegenschaft gegeben.

Weiterhin beinhaltet die DIN Norm 51603-1 die Möglichkeit andere Heizöl-Sorten einzukaufen und zu nutzen, die wiederrum einen anderen Verbrauch erzeugen. Daher ist hier eine Errechnung mit dieser mathematischen Genauigkeit verfehlt. Wenn man diesen Umstand mitberechnet, ergibt sich jedoch weiterhin eine hohe Diskrepanz - Sie haben Recht.

Sofern Ihnen hierdurch kein monetärer Nachteil entsteht, können Sie nur schwer Ihr Auskunftsverlangen befriedigen.

Eine weitere Möglichkeit besteht in der Versorgung von wohnungsunabhängigen Gelagen, wie z-B. Treppenhaus, Keller o.ä.. Dies ist jedoch ohne weitere Angaben nicht rechtlich zu überprüfen.

Abschließend würde ich Ihnen raten, dass Sie Ihre Beispielrechnung dem Vermieter übersenden und hilfsweise Widerpsruch gegen die Nebenkostenabrechnung einlegen.

Ich hoffe, dass Ihre Anfrage beantwortet ist.

Über ein positives Feedback würde ich mich freuen.

Beste Grüße,

Oliver Fröhlich

Rechtsanwalt

OliverF428 und 2 weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.