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rafozouni
rafozouni, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 568
Erfahrung:  Fachanwalt für Arbeitsrecht
60461484
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rafozouni ist jetzt online.

Ich habe mich Anfang 2019, von 54 Jahren selbstständig

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe mich Anfang 2019, im Alter von 54 Jahren selbstständig gemacht und meine langjährige
Krankenversicherung (DAK), informiert und einen neuen Vertrag abgeschlossen (siehe Kopie im Anhang).Auf Grund starker Rückenschmerzen, stellte man Anfang Nov. 2020 einen Tumor an meiner Wirbelsäule fest, in dessen Folge mir der 8.
Brustwirbelkörpers vollständig entfernt wurde. Die vorläufig letzte und 3. OP war im letzten Monat, warum ich seit diesem Zeitraum (05.11.2020 - 30.04.2021) arbeitsunfähig bin.Diesmal wurde mir
zudem noch ein Knochenspan aus dem Becken entnommen, der zur Stabilisierung der Wirbel eingesetzt wurde und dort
fest verwachsen soll.Ich hatte meine Steuerberaterin - schon vom Krankenhaus aus - gebeten, das Krankengeld bei der DAK einzufordern.
Diese teilte mir dann mit, dass die DAK sie informiert hätte, dass ich diese optionale Leistung bei meinem Vertrag nicht angegeben hätte.
Auch nachdem ich belegen konnte, dass ich das Kreuzchen "... mit Krankengeld ..." gesetzt hatte, weigert sich die DAK
und schrieb mir nachfolgende E-Mail:O380582106 King, NormanSehr geehrter Herr King,vielen Dank für Ihre Nachricht.Wir haben noch einmal alle Antragsunterlagen vom 10.02.2019 geprüft. Ein Antrag auf eine Versicherung mit Krankengeldanspruch war definitiv nicht dabei.Spätestens in der Beitragsbescheinigung für 2019 (siehe Anhang) hätten Sie erkennen können, dass Sie ohne Krankengeldanspruch versichert sind und mit uns Kontakt aufnehmen können.Ein Antrag kann immer nur ab Folgemonat nach Antragstellung geprüft werden, jedoch ist eine Versicherung mit Krankengeldanspruch während einer laufenden Arbeitsunfähigkeit ausgeschlossen.Es tut uns sehr leid, aber eine rückwirkende Umstellung in eine Versicherung mit Krankengeldanspruch ist nicht möglich.Haben Sie Fragen?Freundliche GrüßeDoreen BrücknerDAK-Gesundheit- Team Mitgliedschaft & Beitrag -Persönlich erreichen Sie uns hier.DAK-Gesundheit Postzentrum, 22788 HamburgTel.: 0711 81 07 96 - 9400Fax: 0711 81 07 96 - 7000
***@******.***http://www.dak.dewww.facebook.com/dakgesundheitwww.instagram.com/dakgesundheitwww.youtube.com/dakgesundheitIch habe mir den Vertrag nochmal angeschaut und kann nicht feststellen,
das mir beim Ausfüllen ein Fehler unterlaufen ist!
Auf der vorletzten Seite (Seite 11 in gelb markiert) steht doch eindeutig,
„Ich beantrage die Versicherung mit Anspruch auf Krankengeld“!
Auf Seite 10 (ebenfalls gelb markiert) des Vertrags steht sogar, das ab dem
43. Tag Krankengeld bezahlt wird und ich in diesem Zeitraum sogar beitragsfrei wäre!
Aktuell bin ich seit dem 05.11.2020 bis zum 30.04.2021 arbeitsunfähig und soll dann am
10.05. für 3-4 Wochen in Reha und anschließend wieder nach Karlsruhe. Somit kann
man davon ausgehen, dass ich frühestens Mitte Juni soweit wieder hergestellt sein dürfte,
dass ich meine Selbstständigkeit fortsetzen kann.Sollte die DAK behaupten, sie hätten dieses Blatt (Seite 11) angeblich nicht erhalten, muss ich mir doch
die Frage stellen, woher die DAK die - auf der 1. Seite von der DAK aufgeführten - 1.326,- Nettoarbeitsentgelt
her haben, wenn nicht genau von dieser 11. Seite!?Auf Grund meiner noch recht jungen Tätigkeit (21 Monate), konnte ich noch kein
großes Vermögen aufbauen, so dass ich das letzte halbe Jahr von meinen Reserven leben musste.
So musste ich neben den laufenden privaten und geschäftlichen Kosten, auch noch Kosten von ca. 1.500,- € für spezielle
Krebs-Untersuchungen privat bezahlen, da weder die DAK noch meine private Zusatzversicherung für Krankenhaus-Aufenthalt,
die Kosten übernehmen wollte. So läuft auch meine zusätzliche Arbeitslosen-Versicherung weiter, da diese nur dann beitragsfrei
ist, wenn ich den Nachweis von Krankengeldbezug erbringe. So läuft auch die Krankenversicherung weiter und ist
ebenfalls nicht beitragsfrei.Können Sie abschätzen, ob sich hier eine Klage lohnt?Herzlichen Dank!
JA: Über welche Art von Klage sprechen wir genau?
Customer: Sorry, das war ein Versehen, ich wollte gerade einen großen Teil herauslöschen. Ich schicke Ihnen das nochmal komprimiert!
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: So, hier nochmal alles in komprimierter Form! Ich habe mich Anfang 2019, im Alter von 54 Jahren selbstständig gemacht und meine langjährige Krankenversicherung (DAK), informiert und einen neuen Vertrag abgeschlossen (Kopie kann ich gerne zusenden). Auf Grund starker Rückenschmerzen, stellte man Anfang Nov. 2020 einen Tumor an meiner Wirbelsäule fest, in dessen Folge mir der 8. Brustwirbelkörpers vollständig entfernt wurde. Die vorläufig letzte und 3. OP war im letzten Monat, weshalb ich im Zeitraum vom 05.11.2020 - 30.04.2021 arbeitsunfähig bin.
Ich hatte meine Steuerberaterin - schon vom Krankenhaus aus - gebeten, das Krankengeld bei der DAK einzufordern. Diese teilte mir dann mit, dass die DAK sie informiert hätte, dass ich diese optionale Leistung bei meinem Vertrag nicht angegeben hätte. Auch nachdem ich belegen konnte, dass ich das Kreuzchen "... mit Krankengeld ..." gesetzt hatte, weigert sich die DAK! Sie hätten mir ein Schreiben damals zukommen lassen, aus dem ich hätte erkennen können, dass das Krankengeld nicht in den Vertrag mit aufgenommen war.
So läuft auch meine zusätzliche Arbeitslosen-Versicherung weiter, da diese nur dann beitragsfrei ist, wenn ich den Nachweis von Krankengeldbezug erbringe. So läuft auch die Krankenversicherung weiter und ist ebenfalls nicht beitragsfrei. Ich lebe als „neuer“ Selbstständiger bisher nur von meinen Rücklagen, da mir jegliche Unterstützung fehlt. Können Sie abschätzen, ob sich hier eine Klage lohnt? Herzlichen Dank!

Sehr geehrter Kunde,

der Vertrag ist Ihrer Anfrage nicht beigefügt, so dass eine Einschätzung schwierig ist.

Bitte stellen Sie den Vertrag hier ein, damit ich ihn mir anschauen kann.

Mit freundlichen Grüßen

RA Fozouni

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Sehr geehrter Herr Fozouni,
hatte ein kleines Problem mit der Datenmenge.
Mit freundlichen Grüßen
Norman King
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Hier noch die Antwort der DAK, obwohl es doch deutlich auf Seite 11 angekreuzt wurde. Auch das dort angegegebene Netto-Einkommen wurde doch für die Berechnung herangezogen???!!!Sehr geehrter Herr King,vielen Dank für Ihre Nachricht.Wir haben noch einmal alle Antragsunterlagen vom 10.02.2019 geprüft. Ein Antrag auf eine Versicherung mit Krankengeldanspruch war definitiv nicht dabei.Spätestens in der Beitragsbescheinigung für 2019 (siehe Anhang) hätten Sie erkennen können, dass Sie ohne Krankengeldanspruch versichert sind und mit uns Kontakt aufnehmen können.Ein Antrag kann immer nur ab Folgemonat nach Antragstellung geprüft werden, jedoch ist eine Versicherung mit Krankengeldanspruch während einer laufenden Arbeitsunfähigkeit ausgeschlossen.Es tut uns sehr leid, aber eine rückwirkende Umstellung in eine Versicherung mit Krankengeldanspruch ist nicht möglich.Haben Sie Fragen?Freundliche GrüßeDoreen BrücknerDAK-Gesundheit

Sehr geehrter Herr King,

auf Seite 11 der übermittelten Unterlagen ist tasächlich das Kreuz gesetzt und auch das Nettoeinkommen mit 1.326,- € angegeben. Ob man die erste Seite bzw. das Schreiben der DAK vom 14.02.2019 als Beleg dafür heranziehen kann, dass dort tatsächlich auch die Seite 11 vorliegt, ist zumindest insoweit zweifelhaft, als dass das Netto-Einkommen im Schreiben vom 14.02.2019 (Seite 1) exakter bzw. mit 1.326,60 € angegeben ist. Dies lässt vermuten, dass die entsprechende Kenntnis bei der DAK nicht von der Seite 11, sondern möglicherweise aufgrund von Angaben auf anderen Seiten des Vertrages/Antrages herrührt.

Eine Klage auf Zahlung von Krankengeld hat leider nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn Sie nachweisen können, dass der entsprechende Antrag der DAK auch zugegangen ist. Die vorgelegten Unterlagen reichen dazu aus dargelegten Gründen jedenfalls nicht aus. Sofern Sie nicht über eine Rechtschutzversicherung verfügen und Ihnen auch keine anderen Beweismittel zur Verfügung stehen, muss ich Ihnen von einer Klageerhebung leider abraten.

Gern hätte ich Ihnen etwas Anderes gesagt, doch wäre ich dennoch für eine positive Bewertung (3-5 Sterne anklicken) dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

RA Fozouni

rafozouni und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.