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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 35647
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, ich wurde leider Opfer eines Kreditkartenbetruges in

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich wurde leider Opfer eines Kreditkartenbetruges in Form einer Phishing Mail. Die Bank korrespondierte immer ausschließlich per Mail mit mir, nie per Post und daher bin ich auf die Phising Mail hereingefallen. Die Bank stellt sich nun auf den Standpunkt, dass ich den abgebuchten Betrag bezahlen muss, obwohl ich Reklamationsantrag und Strafanzeige gestellt habe. Kann ich mich hiergegen wehren?
JA: Haben Sie eine E-Mail, eine Rechnung oder ein anderes Dokument im Zusammenhang mit dem Betrug?
Customer: Ja, ich habe sämtlichen Schriftverkehr per Mail mit der Bank und auch die Kreditkartenabrechnung, auf der die vermeintlichen Abbuchungen zu erkennen sind. Habe auch die Mail der Bank, in der mich diese selbst auf die auffälligen Transaktionen hinweist.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Auf die Schnelle fällt mir da leider nichts ein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie müssen für den abgebuchten Betrag rechtlich nicht einstehen, denn die Voraussetzungen des § 675 v BGB liegen hier überhaupt nicht vor, da Ihnen kein Sorgfaltsverstoß zur Last fällt.

Wenn die Bank mit Ihnen ausschließlich mittels E-Mail korrespondiert hat, und wenn es als Folge dessen dazu gekommen ist, dass Sie die betrügerische Phishing-E-Mail nicht erkennen konnten, d***** *****egt die Verantwortung hier ausscchließlich bei der Bank.

Unter diesen Umständen hat daher auch die Bank selbst nach § 675 u BGB für die Folgen der von Ihnen nicht autorisierten (und auch nicht grob fahrlässig ermöglichten) Abbuchung einzustehen:

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__675u.html

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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