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ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 35769
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Unser Lieferservice hat Flyer in Briefkästen verteilt, auch

Diese Antwort wurde bewertet:

Unser Lieferservice hat Flyer in Briefkästen verteilt, auch in solche, die einen Aufkleber "KEINE WERBUNG" trugen.
Nun erhielt ich ein Schreiben, in dem sich jemand darüber beschwert. Ferner hat er in seinem Schreiben ein paar §§ aus dem Internet kopiert und angehängt.
Es gibt aber keinen direkten Absender. Vielmehr spricht der Absender "von den Anwohnern der Bismarckstraße".
Auf dem Land würde ich sowas glauben, aber nicht bei uns in der Großstadt. Hier kennen sich nicht mal die Leute innerhalb eines Hauses, schon gar nicht innerhalb von 300m auf einer Straße. Ich gehe von einem Mitbewerber aus, der Einschüchtern will. Muss ich diesen Brief überhaupt ernst nehmen? Da es keinen Absender gibt, kann ich nun auch kein Haus bei der nächsten Flyeraktion auslassen. Eine ganze Straße auszulassen, nur weil eine Person "im Namen der ganzen Straße" schreibt, halte ich für nicht angemessen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie müssen das Schreiben nicht ernst nehmen, denn unter den gegebenen Umständen besteht aller Grund zu der Annahme, dass es sich in der Tat um einen Mitbewerber von Ihnen handelt.

Anders ist überhaupt nicht erklärbar, weshalb der Verfasser des Schreibens anonym bleibt und keine konkrete Absenderanschrift benennt.

Anders ist ebenfalls nicht nachvollziebar, weshalb der Verfasser pauschal auf eine ganze Straße verweist, statt konkret betroffene Häuser zu benennen.

Eine Reaktion auf dieses anonyme Schreiben ist daher nicht veranlasst.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

https://www.justanswer.de/anwalt/expert-rahuettemann/?rpt=3800

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Was hätten wir zu befürchten, wenn der Verfasser "Ernst macht" und uns bei der nächsten Flyer-Aktion verklagt? Geht das überhaupt direkt oder müsste er sowieso erst einmal anmahnen, was er in diesem Fall nicht korrekt gemacht hat, da er "anonym" blieb?

Er könnte Sie nicht verklagen, sondern er müsste Sie zunächst abmahnen und auf Unterlassung in Anspruch nehmen. Erst wenn eine Abmahnung fruchtlos verläuft, können gerichtliche Mittel bemüht werden.

Eine wirkame Abmahnung stellt dieses anonyme Schreiben NICHT dar, denn der Verfasser ist ungenannt, und eine konkrete Rechtsverletzung in keiner Weise individualisiert und spezifiziert (=wann ist in welchen Briefkasten welchen Hauses Werbung eingeworfen worden)!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

https://www.justanswer.de/anwalt/expert-rahuettemann/?rpt=3800

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