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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 35147
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich wechsle jährlich den Stromanbieter, so auch jetzt ab

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich wechsle jährlich den Stromanbieter, so auch jetzt im November ab 01.01.2021. Der neue Anbieter bestätigt die Lieferung laut jetzigem Versorger erst zum 01.04.2021. Nach Rückfrage beim Anbieter ob es richtig sei, antwortet dieser "Da Sie über Verivox gebucht haben verlängert sich die gebuchte Jahres-Bezugs-Zeit um 3 Monate. Dann sagte er noch ich könnte ein Sonderkündigungsrecht wahrnehmen und ich sollte dies per eMail senden. Hab ich getan, aber als Bestätigung erhielt ich ein Schreiben und ein Widerrufs-Formular für den neuen Anbieter! Ich kann gar nicht glauben mit welchen Machenschaften die Stromversorger um Ihre Bezieher kämpfen. Das sind richtige Nötigungen und fast schon Mafia-Methoden. Was kann ich tun, daß ich von diesem Vertrag wie gebucht nach 1 Jahr rauskomme. Ich werde heute nochmals per Einschreiben mit Rückschein kündigen. Bitte um schnelle Antwort. Mit freundlichen Grüßen, Ingrid Forstner, 82362 Weilheim Rosenstr. 9, Tel. 0881-4700.
JA: Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Customer: Nur die Anrufe bei Verivox und
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Wüßte jetzt keine genauen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen: Wurden Ihnen denn die angeblichen drei Monate Extralaufzeit bei Vertragsschluss mitgeteilt?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Nein auch bei Verivox wußte niemand vorher von diese 3 Monaten. Erst nach meiner jetzigen Nachfrage stellten Sie anhand der Vertragsnummer bei Verivox fest, daß der Vertrag über 15 Monate laufen soll. Ich habe in der Maske aber nur 12 Monate angekreuzt.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht.

Einmal muss Ihnen die Gegenseite einen Vertragsabschluss über die 15 Monate nachweisen. Selbst wenn der Nachweis gelingen sollte, Sie aber nur einen Vertrag über 12 Monate schließen wollten, dann können Sie den Vertrag nach §§ 119,123 BGB wegen Irrtums beziehungsweise arglistiger Täuschung anfechten. Die Anfechtung hat zur Folge dass der Vertrag von Anfang an unwirksam ist und Sie nicht an eine Laufzeit gebunden sind.

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Verstehe ich das so, daß ich den Vertrag trotzdem zum 31.12.2020 kündigen kann sowie die Lastschrift stornieren kann? Muß er mir die Kündigung bestätigen und wenn nicht, was mache ich dann?

? Die Bewertung verstehe ich jetzt nicht. Ich war gerade dabei die Antwort zu tippen, da kommt diese Bewertung

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Ich dachte ich bekomme auf meine letzte Frage keine Antwort mehr. Entschuldigung. Aber vielleicht bekomme ich die Antwort noch?

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich war gerade dabei die Antwort zu schreiben da kam die Bewertung.

Ich muss die Antwort jetzt nochmals schreieben. Das dauert ein paar Minuten. Sie können die Bewertung in der Zwischenzeit gerne korrigieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Sehr geehter Ratsuchender,

die Kündigung setzt einen bestehenden Vertrag voraus. Wenn Sie nun aber die Anfechtung erklären, dann wird der Vertrag unwirksam und es bedarf keiner Kündigung mehr sondern der Vertrag endet dann mit Zugang der Anfechtungserklärung.

Die Kündigung ist also dem Grunde nach ein anderes Rechtsinstitut als die Anfechtung eines Vertrages.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.