So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RATraub.
RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 15617
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Verbraucherrecht hier ein
RATraub ist jetzt online.

Guten Morgen, wir haben letztes Jahr für diese Herbstferien

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen, wir haben letztes Jahr für diese Herbstferien eine Pauschalreise nach Fuerteventura gebucht. Am 28.08. teilte uns das Reisebüro mit, dass u.a. die Leistungen (z.B. das Essen in Buffetform) nicht angeboten wird. Daraufhin haben wir, aufgrund der geänderten Leistungen, zu der wir nicht gebucht hatten, gebeten, dass wir stornokostenfrei von unserem Reisevertrag zurücktreten möchten. Das jetzt seit letzter Woche auch noch eine Reisewarnung nach Fuerte ausgesprochen worden ist, stärkt unseren Entschluss noch mehr die Reise nicht anzutreten. Gestern bekamen wir dann vom Reiseveranstalter eine Rückmeldung, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt die gesetzlich normierten Voraussetzungen für einen kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag nicht erfüllt haben. Der Reiseveranstalter bezieht sich im Moment nur auf die Reisewarnung. Diese könnte ja in drei Wochen schon wieder anders aussehen und nicht auf das, was wir geschrieben haben, nämlich, dass wir, wenn wir die Reise antreteten würden, zu schlechteren Bedingungen unseren Urlaub eingehen. Wie können wir uns jetzt verhalten, denn eine Rückmeldung müssen wir ja dem Reiseveranstalter geben. Vielen Dank, ***** ***** Grüßen ******

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne helfen wir Ihnen weiter.

Sie haben einen Anspruch auf den gebuchten Urlaub.

Kann dieser nicht statt finden bzw. nicht in der Art und Weise, wie von Ihnen gebucht (maßgebliche Abänderungen durch den Anbieter), können Sie von einer Reise Abstand nehmen und sich hierauf berufen.

Es gelten die vertraglichen verbindlichen Vereinbarungen.

Wenn Sie darüber hinaus letztes Jahr die Reise gebucht haben und im Zeitpunkt der Reise besteht eine Reisewarnung haben Sie über § 651h BGB die Möglichkeit der kostenfreien Stornierung.

Verweisen Sie den Reiseveranstalter hierauf.

Kündigen Sie an, dass Sie bei weiterer ablehnender Haltung des Veranstalters einen Rechtsanwalt hinzuziehen werden.
Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen. Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RATraub und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.

Die aktuelle Reisewarnung gilt bis 14.09. Ist es sinnvoller bis dahin zu warten und zu schauen ob sie verlängert wird und dann den Reiseveranstalter erneut kontaktieren? Aber eigentlich wissen wir ja jetzt schon, dass die von uns gebuchten Leistungen nicht stattfinden werden. Mit freundlichen Grüßen *******

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

rechtssicherer wäre das Zuwarten.

Denn im Streitfall stellt sich die Frage, ob die geänderten Reisemodalitäten wegen "Geringfügigkeit" lediglich zu einer Minderung berechtigen (anstatt zu einer kostenfreien Stornierung).

Bei bestehender Reisewarnung hätten Sie die vorgenannte beschriebene Norm.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Gerne.