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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 34675
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Eine Inkassogesellschaft hat einer anderen

Diese Antwort wurde bewertet:

Eine Inkassogesellschaft hat einer anderen Inkassogesellschaft meine Schulden übertragen,nachdem ich Ihnen mitgeteilt habe das ich einen Unfall hatte und bösartiger Krebs festgestellt wurde.Weiterhin teilte ich mit das ich zu dem Zeitpunkt nur von Krankengeld und Hilfe vom Amt lebe.Einen Monat später bekam ich Post von neuen Inkassobüro und die Schuldsumme hat sich um 1000 € erhöht.Was kann ich tun
JA: Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Customer: Ich habe der Inkassofirma mitgeteilt das ich das prüfen lassen werde und eine Begründung zu der Summe wünsche.?.keine Antwort erhalten
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Alles schriftlich belegbar

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn hier die Gegenseite die Forderung plötzich um 1000 EUR erhöht dann muss diese Erhöhung auch nachgewiesen werden.

Neben der Hauptforderung kann die Gegenseite allenfalls Zinsen und Inkassokosten verlangen.

Bei den Inkassokosten dürfen auch nur die Kosten für ein Inkassounternehmen verlangt werden (also der Wechsel hat grundsätzlich keine Mehrkosten verschuldet).

Wenn Sie hier keine Antwort erhalten, und das Inkassobüro droht Ihnen hinsichtlich der 1000 EUR mit Zwangsvollstreckung dann können Sie sich gegen diese Forderung sogar nach § 767 ZPO mit einer Vollstreckungsabwehrklage zur Wehr setzen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Wieviel Zeit muss ich für die Antwort einräumen und soll ich dem Inkassounternehmen Geld überweisen. Die Schuldsumme betrug am 29.05.2020 ..1239,30 € und am 21.07.2020..2392,38 €

Sehr geehrter Ratsuchender,

im Normalfall sollte eine Standardfrist von 14 Tagen ab Briefdatum reichen.

Wenn möglich, dann sollten Sie den unstreitigen Teil der Forderung an das Inkassobüro überweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.