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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 2200
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Wer trägt die Kosten für beschädigte Pakete? Das ganze ist

Diese Antwort wurde bewertet:

Wer trägt die Kosten für beschädigte Pakete?Das ganze ist ja jetzt bereits abgeschlossen. Ich habe vor mehreren Wochen online einige Flaschen Saft bestellt. Auf der Seite der österreichischen Post (Sendungsverfolgung) war jedoch ersichtlich, dass es unterwegs zu einer Beschädigung gekommen war.Das Paket traf nie bei mir ein. Auch der Onlineshop erhielt das Paket nie zurück und erstattete mir den bereits bezahlten Rechnungsbetrag auch nicht zurück.Ich gehe mal davon aus, dass die Postbediensteten den Saft getrunken haben!?Nun hätte ich zwar die Möglichkeit gehabt, die Lastschrift zurückbuchen zu lassen, jedoch habe ich mich nicht getraut. Es war immerhin die Zeit der Coronakrise und des überdimensionalen Paketaufkommens, höhere Gewalt also.Trotzdem wurmt es mich, dass ich da Geld für verschollene Ware bezahlt habe. Ich wäre dankbar, wenn mir jemand bestätigen könnte, dass tatsächlich ICH die Kosten tragen muss, weil der Onlineshop schließlich für die Überforderung der Post auch nichts dafür kann.Oder hätte mir der Onlineshop das Geld zurücküberweisen müssen, obwohl die Ware nie zu ihm zurückkehrte?Ich werde in dieser Sache jetzt nichts mehr unternehmen, möchte jedoch wissen, WER letztendlich die ca. 40 Euro bezahlen müsste (theoretisch, von Rechts wegen).

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bitte gedulden Sie sich ein wenig, während ich Ihre Anfrage bearbeite.

Sofern Sie wünschen, stehe ich Ihnen der Einfachheit halber gern für ein telefonisches Beratungsgespräch zur Verfügung. Buchen Sie dieses gern als Premiumservice hinzu.

Mit freundlichen Grüßen

- Rechtsanwalt -

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Nach der Grundregel des § 447 BGB geht im Falle des Versandkaufs die Gefahr des zufälligen Untergangs bzw. der Beschädigung der Sendung auf den Käufer über, sobald die Übergabe an das Paketunternehmen erfolgt ist.

Dies gilt ausnahmsweise im B2C-Geschäft nicht, d.h. wenn der Verkäufer und Versender Unternehmer und der Käufer und Empfänger Verbraucher ist. In diesem Falle geht die Gefahr ausnahmsweise erst mit Übergabe durch das Paketunternehmen an den Verbraucher über.

Insofern gilt, dass Sie grundsätzlich weiterhin die Kaufpreiszahlungspflicht haben. Wenn Sie jedoch Verbraucher sind und der Verkäufer Unternehmer, so können Sie die nochmalige Lieferung verlangen und andernfalls den Rücktritt erklären sowie Ihr Geld zurückverlangen.

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Kianusch Ayazi und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Auf der Internetseite der Post (Sendungsverfolgung) steht jedoch: "Sendung an Kunden übergeben", obwohl ich die Sendung nie erhalten habe. Da liegt das eigentliche Problem, dass die Post hier lügt.

Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Es kommt rechtlich nicht auf den Sendungsstatus an, sondern auf den tatsächlichen Zugang. Wenn Ihnen die Sendung nie übergeben worden ist, so gilt das oben Gesagte und zwar unabhängig davon, was sich aus der Sendungsverfolgung ergibt.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Okay, ich habe also jetzt nochmals beim Onlineshop angerufen. Die Dame am Telefon hat mir zugesagt, dass das Geld demnächst auf meinem Konto eingehen wird. Dasselbe haben sie mir jedoch schon vor einem Monat versprochen. Naja, mal abwarten, was kommt.

Ich drücke die Daumen, dass dies klappt. Sollte es nicht klappen, sollten Sie einen Anwalt mit der Geltendmachung Ihrer Ansprüche beauftragen.