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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 33705
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Frau Wilson, mein Mann und ich haben Anfang

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Frau Wilson, mein Mann und ich haben Anfang Januar 2020 eine Reise nach Kreta/Griechenland gebucht. Es erfolgte eine Anzahlung, die ich auch geleistet habe. Es handelt sich hier um eine Pauschalreise, Beginn der Reise ist der 01.07.2020 bis 12.07.2020. Die Restzahlung ist am 03.06.2020 fällig. Nun wollen mein Mann und ich auf Grund der Corona Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen keinen Urlaub mehr im Ausland machen. Muss ich die Restzahlung per Lastschrift abbuchen lassen? Oder kann ich das Lastschriftmandat widerrufen?. Ich berufe mich auf ein Gutachten von Prof. em. Dr. Klaus Tonner. Die Menschen, die heute die Wahl haben buchen oder nicht, können ggf. kostenfrei stornieren. langfristige Buchungen werden mit hohen Stornoauflagen "bestraft". Was können wir in diesem Fall tun? Weder unser Reisebüro und schon gar nicht die Tui kann uns hier hinreichende Antworten geben. Die Tui antwortet gar nicht. Sie bieten lediglich Verschiebungen der Reise kostenfrei an, aber nicht für XTUI. Wir sind XTUI. Ich möchte nicht bis zum 14.06.2020 warten um dann fast den gesamten Reisepreis als Stornogebühr (80%) zu zahlen. Seit Wochen warten wir und werden auch immer zum warten vertröstet. Könnten Se uns bitte kurzfristig einen Rat geben wie wir uns verhalten sollen? Vielen Dank ***** ***** Mit freundlichen Antje S.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Berlin
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Eventuell das mein Mann zu einer Risikogruppe gehört, schwerbeschädigt ist (60 % mit Gehbehinderung).

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

das von Ihnen gennannte Gutachten der Verbraucherzentralen siehte ja eine kostenlose Stornomöglichkeit vor.

Das Gutachten basiert auf den Aussagen hochrangiger Politiker die zum Zeitpunkt der Gutachtenserstellung ht einen Urlaub auch im europäischen Ausland nicht für möglich hilten. Die Reisebranche hat auch nur wenige Tage nach Veröffentlichung dieses Gutachtens ein Gegengutachten präsentiert.

Weiter hat das Außenministerium auch verlauten lassen, dass die Reisewarnung nicht mehr über den 14.06. verlängert werden soll.

Wenn Sie also stornieren, dann wird der Reiseanbieter mit Sicherheit eine Stornogebühr von Ihnen verlangen und es wird dann eine gerichtliche Klärung erfolgen ob nun eine kostenlose Stornierung nach § 651h III BGB weiterhin möglich war oder nicht.

Solange Sie nicht stornieren müssen Sie sich leider vertragstreu verhalten und die fälligen Zahlungen erbringen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.