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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 5509
Erfahrung:  Langjährige tätig im Verbraucherrecht.
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Wir haben am 10.3.ueber die Organisation Camper mit einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir haben am 10.3.ueber die Organisation Paul Camper mit einer Vermieterin eines Wohnmobil Kontakt aufgenommen, um für Mai ihren Camper zu mieten. Nachdem wir uns einig waren, sind wir auf das Portal und haben Mieten angeklickt. Darauf wurde die volle Summe des Mietpreises fällig. Bevor wir bezahlen könnten, hat sich die Situation auf Grund der Corona-Krise von Tag zu Tag verändert. Nun hat mein Mann Urlaubssperre. Er arbeitet im Lebensmittelhandel. Mit unserer Vermieterin konnten wir uns schnell einigen, dass die Miete des Campers im Augenblick auf unbestimmte Zeit umgebucht werden kann. Nun verlangt aber Paul Camper sofort die volle Miete für 3 Wochen. Auf meine Vorschlag, eine Anzahlung zu leisten gehen sie bis jetzt nicht ein. Unsere Frage, fällt die Corona-Krise nicht unter höhere Gewalt und hebelt somit den Vertrag aus. MfG Gisela Kallmeyer
JA: Gibt es eine Kopie des Vertrages?
Customer: Nein, das ist alles online gelaufen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Wir sind bereit den Camper zu mieten, wissen aber noch nicht, wann mein Mann Urlaub bekommt. Mit der Besitzerin des Campers gibt es keine Probleme

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

 

Rechtlich wird es leider so einzuschätzen zu sein, dass Sie Ihren vertraglichen Pflichten nachkommen müssen. Die Corona-Krise hebelt bestehende Verträge nicht aus. Nur wenn die Gegenleistung unmöglich wäre, hier also die Überlassung des Wohnmobiles an Sie, könnten Sie vom Vertrag zurücktreten und müssten die Miete nicht zahlen. Es fällt dabei bedauerlicherweise in Ihre Risikosphäre, dass Sie das Wohnmobil nicht so nutzen können, wie es von Ihnen geplant war.

 

Gastwirte z.B. müssen auch Ihre Miete zahlen, obwohl sie die gemietete Gaststätte derzeit gar nicht nutzen können. Die Reaktion der Bundesregierung darauf war ein neues Gesetz, wonach Mietrückstand derzeit kein Kündigungsgrund ist. Das neue Gesetz sieht aber nicht vor, dass die Miete nicht gezahlt werden muss.

 

Nach der derzeitigen Rechtslage hat diese Organisation also einen Anspruch auf Erfüllung des Vertrages. Und wenn der vorsieht, dass Sie sofort die Miete für 3 Wochen zahlen müssen, dann ist die Organisation im Recht. Möglicherweise wird ein Richter in einem etwaigen Rechtsstreit die Rechtslage aufgrund der besonderen Situation in der Krise zu Ihren Gunsten auslegen. Aber das ist derzeit schwer absehbar.

 

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Dank, nun sehen wir etwas klarer

Sehr gerne! Es freut mich, wenn ich helfen konnte.

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