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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 32251
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, Guten Tag, ich habe eine Reise zum Wandern nach

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Guten Tag, ich habe eine Reise zum Wandern nach Südtirol im Oktober 2019 gebucht, sie sollte von 20.03.2020 bis 26.3.2020 gehen. Aufgrund der Coronaentwicklung haben wir die Reise am 5.3.2020 storniert und eine Stornorechung über die Hälfte der Reisekosten von insgesamt 1.400 € also Stornobetrag 700 € erhalten. Darin ist eine Anzahlung von 130 € enthalten. Ich habe die Rechnung am 9.3. mit einem Schreiben zurückgeschickt, dass ich die Rechnung nicht bezahle, weil ganz Italien zum Risikogebiet erklärt wurde, was auch die Entwicklung bis heute bestätigt.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: nun kommt das Reiseunternehmen und verlangt die Storogebühr mit der Begründung, zwischen offzieller Absage der Reise am 9.3. und unserem Stornozeitpunkt vom 5.3. liegen 4 Tage. Also einseitige Willenserklärung von mir. Frage: muss ich die Stornogebühr bezahlen, für etwas, was gar nicht stattfindet? Herzliche Grüße Roland Dreizler

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

 

Nein: Sie können von dem geschlossenen Reisevertrag vielmehr kostenfrei zurücktreten - Sie müssen also keine Stornopauschale zahlen.

 

Es liegt unter den derzeit vorliegenden Umständen ein Fall höherer Gewalt vor, der die Vertragsdurchführung gänzlich unmöglich macht.

 

Aufgrund der staatlichen und internationalen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus - Streichung von Flügen, Schließung der Grenzen, Anordnung von Ausgangssperren und Zwangsschließungen von Hotels und gastronomischen Betrieben - ist die Reisevertragsdurchführung aus objektiven Gründen überhaupt nicht möglich.

 

Das gilt in besonderem Maße für Italien, das die mit Abstand höchste Infektionsrate der europäischen Staaten aufweist, weshalb auch das gesamte Land unter Quarantäne gestellt und eine Einreise daher gar nicht möglich ist!

 

Weisen Sie daher die Stornoforderung weiterhin zurück.

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
In Rottweil, in Baden-Württemberg

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

 

Nein: Sie können von dem geschlossenen Reisevertrag vielmehr kostenfrei zurücktreten - Sie müssen also keine Stornopauschale zahlen.

 

Es liegt unter den derzeit vorliegenden Umständen ein Fall höherer Gewalt vor, der die Vertragsdurchführung gänzlich unmöglich macht.

 

Aufgrund der staatlichen und internationalen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus - Streichung von Flügen, Schließung der Grenzen, Anordnung von Ausgangssperren und Zwangsschließungen von Hotels und gastronomischen Betrieben - ist die Reisevertragsdurchführung aus objektiven Gründen überhaupt nicht möglich.

 

Das gilt in besonderem Maße für Italien, das die mit Abstand höchste Infektionsrate der europäischen Staaten aufweist, weshalb auch das gesamte Land unter Quarantäne gestellt und eine Einreise daher gar nicht möglich ist!

 

Weisen Sie daher die Stornoforderung weiterhin zurück.

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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