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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 31153
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, mein Sohn wurde vor 2 Jahren von seinem Arbeitgeber

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, mein Sohn wurde vor 2 Jahren von seinem Arbeitgeber zur Meisterschule angemeldet. Mein Sohn war einverstanden. Dann wurde meinem Sohn gekündigt und er hat die Meisterschule nicht angetreten.
Jetzt kommen lauter Briefe, er soll die Meisterschule bezahlen. 4000 Euro.
Die drohen mit dem Gericht.
Was soll er tun? Außer Widersprechen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

schildern Sie den Sachverhalt zur besseren rechtlichen Einordnung bitte etwas näher! Wenn Ihr Sohn die Meisterschule doch nicht angetreten hat, inwiefern sollen dann Kosten in Höhe von 4.000 € angefallen sein? Existiert in dem Arbeitsvertrag eine Rückzahlungsvereinbarung für den Fall einer Kündigung?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Also mein Sohn war bei der Firma nur 1 Jahr. Der Chef war zufrieden mit Ihm und fragte Ihn, ob er den Meister machen wolle. Mein Sohn sagte ja. Der Chef hat Ihn zur Meisterschule angemeldet und mein Sohn hat das Unterschrieben. Sonst besteht nichts schriftliches. Als dann der größte Kunde der Firma weggefallen ist, hat er meinem Sohn gekündigt. Da es fast 2 Jahre her ist sind kosten für Mahnungen usw. entstanden. Wie die auf 4000 Euro kommen weiß ich nicht. Ein Arbeitsvertrag mit Rückzahlungsvereinbarung besteht nicht.

Vielen Dank für Ihre weiteren Mitteilungen!

Unter diesen Umständen ist Ihr Sohn natürlich rechtlich auch überhaupt nicht verpflichtet, die (angeblichen) Kosten zurückzuzahlen.

Diese Kosten sind nicht einmal näher dargelegt und unter Beweis gestellt, und wenn Ihr Sohn die Meisterschule gar nicht absolviert hat, dann ist auch überhaupt nicht nachvollziehbar, welche Kosten denn angefallen sein sollen.

Darauf kommt es aber im rechtlichen Ergebnis ohnehin nicht an, denn eine Rückzahlungsverpflichtung muss immer arbeitsvertraglich ausdrücklich vereinbart werden, und schon daran fehlt es hier von vornherein.

Die Folge ist, dass Ihr Sohn zu keinen Rückzahlungen verpflichtet ist.

Weisen Sie die Forderung daher unter ausdrücklicher Berufung auf die hier erläuterte und klare Rechtslage zurück!

Wenn Sie keine Nachfragen haben ("Dem Experten antworten"), dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Beratung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
ich habe gerade mit meinem sohn telefoniert, es war etwas anders. sein chef hat ihm gesagt, nicht schriftlich nur mündlich, er solle zur meisterschule. mein sohn bekomme dafür eine Lohnerhöhung. dann hat sich mein sohn bei der meisterschule angemeldet. aber mein sohn hat nie eine Einladung bekommen wann und wo er die meisterschule antreten soll. und jetzt die Rechnung über 4000 euro. sorry für die erste fehl info.

Vielen Dank.

 

Das ändert rechtlich nicht das Geringste, denn auch unter diesen Umständen ist völlig unklar und in keiner Weise belegt, wofür diese angeblichen Kosten denn angefallen sein sollen, wenn Ihr Sohn die Schule doch nie besucht hat.

 

Des Weiteren gilt auch in dieser Konstellation, dass keine Rückzahlungsvereinbarung getroffen wurde.

 

Das rechtliche Ergebnis ist daher dasselbe.

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Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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