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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 32476
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Unternehmen U hat eine Forderung an Schuldner in Höhe von

Diese Antwort wurde bewertet:

Unternehmen U hat eine Forderung an Schuldner B in Höhe von 58,90 Euro und mahnt diese Summe zweimal an.
B überweist am 4.1.2020 die Summe 70,90 Euro(inklusive Mahngebühren 2mal 6 Euro).
Am 9.1.2020 erhält er eine Schreiben(datiert vom 7.1.2020) vom Inkassobüro in Höhe von insgesamt 148,91 Euro. Wie soll der Schuldner jetzt weiterverfahren? Er hat ja schon bezahlt. Er hat ja schon einen Teil der vom Inkasso geforderten Summe an das Unternehmen U bezahlt. Die Aufgliederung der Inkassoforderung enthält einen Posten Geschäftsgebühren in Höhe von 58,50. Sind diese nicht unangemessen hoch?

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihrer Anfrage.

 

Die Gegenseite kann die Inkassokosten dann geltend machen, wenn Sie mit der Zahlung der Forderung in Verzug sind. In diesem Falle sind die Inkassokosten als sogenannte Rechtsverfolgungskosten ersatzfähig.

 

Die Höhe 1,3 Geschäftsgebühr geht grundsätzlich in Ordnung.

 

Die Frage die sich allenfalls stellt ist ob die Beauftragung des Inkassobüros vor dem 04.01. erfolgt ist oder nicht. Wenn nicht, dann wären die Kosten nicht von Ihnen zu tragen.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Ich gehe mal davon aus, daß das Inkassobüro vor dem 4.1.2020 vom Unternehmen U beauftragt wurde. Die Frage ist nun; Muss ich den vollen Betrag der Forderung vom Inkassobüro bezahlen oder kann ich die 70,90 abziehen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

wenn dem so ist dann müssen Sie die 70,90 EUR leider zahlen (§§ 280,286 BGB).

 

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Dann hab ich ja zweimal bezahlt.einmal an den Schuldner und dann nochmal an das Inkassounternehmen. Das kann ja wohl nicht sein oder?

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

Sie müssen natürlich nur einmal die Hauptforderung und einmal den Verzugsschaden bezahlen. Zweimal brauchen Sie natürlich nicht Schadensersatz leisten.

 

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Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Also nochmal konkret: Wieviel Euro soll ich an das Inkassobüro bezahlen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

Sie zahlen die Zinsen, die Geschäftsgebühr, die Auslagenpauschale und die Mehrwertsteuer, also 84,01 EUR.

 

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Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

 

 

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