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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 31460
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, Hallo, anbei mein Mail die ich an Vodafone geschickt

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Hallo, anbei mein Mail die ich an Vodafone geschickt habe aus der der Sachverhalt hervorgeht.
Ich hatte im Juni diesen Jahres eine Kontoumstellung die Sie meiner Kundennr. Entnehmen können.
Hierbei fiel mir, leider erst jetzt auf, dass ich einen monatlichen Betrag in Höhe von 33,90Euro von Ihnen eingezogen bekomme. Nach Durchsicht meiner Unterlagen habe ich diesbezüglich nichts gefunden. So wendete ich mich heute Vormittag an Ihren Servicebereich und erhielt dort die Auskunft, dass es sich um einen Vertrag zu meiner früheren Adresse, Alleenstraße.17 in 71732 Tamm handelt. Des Weiteren habe ich diesen Vertrag am 25.02.2014 gekündigt. Dies ist aus meinen bei Ihnen vorliegenden Unterlagen zu entnehmen.
Da ich geschäftlich viel unterwegs bin habe ich meine Kontoauszüge auch nicht so wie es sein sollte regelmäßig kontrolliert.
Herr Hartung hat die Beendigung auf diesen Vertrag nun auf den 20.09.2019 aktiviert. Bzgl. der Ausgleichszahlung des von mir überbezahlten Betrages konnte er mir leider nicht weiter helfen und bat mich, mich mit Ihnen auf diesem Weg in Verbindung zu setzen.
Nun meine Frage an Sie. Welche Möglichkeit besteht hier von Ihrer Seite, außerhalb Ihrer AGB´s wie Herr Hartung es nannte, die Überbezhalung zu regulieren?
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Ich habe gestern folgende Antwort von Vodafone erhalten. Ich habe Ihre Anfrage sorgfältig geprüft.Da die Vertragsdaten Ihres Kündigungsschreibens (Kundennummer 998026) nicht Ihren Vertragsdaten entsprachen, konnte seinerzeit keine systemische Kündigung erfolgen.Ich habe aus Kulanz nun Ihren Vertrag zum 26. September 2019 beendet, Ihnen wird keine Ausgleichszahlung in Rechnung gestellt werden.Rückwirkend ist eine Erstattung der Beträge leider nicht möglich.Customer: Chat is completed

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf sich sie fragen: Können Sie denn den Zugang der Kündigung beweisen (Einschreiben,...)

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Nein, leider nicht mehr. Doch wurde mir diese beim Anruf genannt. Ich dachte bis zu diesem Zeitpunkt ich hätte da vergessen was zu kündigen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank.

In diesem Falle müssen Sie beweisen dass und wann die Kündigung zugegangen ist, Können Sie diesen Nachweis führen, so müssen Sie (auch wenn Sie ihre Kundennummer nicht oder falsch angegeben haben) ab wirksamwerden der Kündigung keine Zahlungen mehr erbringen.

Wenn Ihnen also bestätigt wird, dass die Kündigung beim Anbieter eingegangen ist, dann sollten Sie sich dies schriftlich geben lassen und am Besten eine Kopie.

Solange der Absender auf der Kündigung feststellbar ist und es ersichtlich ist, dass es sich um eine Kündigung handelt muss es sich Vodafone gegen sich gelten lassen. In diesem Falle schulden Sie ab Ablauf der Kündigungsfrist natürlich keine Gebühren mehr.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Im Antwortschreiben von Vodafone wird auf mein Kündigungsschreiben vom Februar 2014 eingegangen. Reicht dies für eine Antwort nicht aus? Des Weiteren geht es darum, die Überbezahlung zurückerstattet zu bekommen. Natürlich kann ich so darauf Antworten, dass mir das Kündigungsschreiben bitte zur Überprüfung der Antwort an Anhang gemailt wird. Wenn ich diese Mail mit meinem Kündigungsschreiben erhalten sollte, besteht dann die Möglichkeit den Betrag von ca. 2000€ zurück zuerhalten? Und wenn ja, wie? Auf welche gesetzliche Grundlage kann ich mich hier dann berufen?Vielen Dank ***** *****ür Ihre Antwort.

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn auf Ihr Kündigung und den Zugang des Schreibens konkret Bezug genommen wird, dann ist dies grundsätzlich in Ordnung. Wichtig bei einer Kündigung ist der Zugang (empfangsbedürftige Willenserklärung) beziehungsweise dass Sie den Zugang und den Zeitpunkt des Zugangs beweisen können.

Wenn Sie wirksam gekündigt aber weiterhin gezahlt haben, dann besteht kein Rechtsanspruch von Vodafone mehr die Zahlungen behalten zu dürfen. Der Anspruch auf Rückzahlung ergibt sich daher aus § 812 I BGB der sogenannten ungerechtfertigten Bereicherung Dies ist die gesetzliche Grundlage aufgrund der Vodafone die Rückzahlung zu leisten hat.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
OK, vielen Dank. Dann werde ich diesen Weg als nächsten Schritt einleiten.

Viele Erfolg!