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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26520
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

E.on hat seit Dez. 16 wegen eines Fehlers in deren System,

Diese Antwort wurde bewertet:

e.on hat seit Dez. 16 wegen eines Fehlers in deren System, keine Vorauszahlungen mehr abgebucht. Die Summe ist inzwischen azf rund 2.000 € aufgelaufen. Wie ist das nun? Muss alles bezahlt werden oder eine Teil davon? Wie ist die Rechtslage? Viele Grüße ***** *****

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Der Versorger hat Ihnen ganz konkret nachzuweisen, dass tatsächlich die gegen Sie geltend gemachten 2.000 Euro an Kosten aufgelaufen sind.

Solange dieser Nachweis nicht erbracht ist, steht Ihnen ein Zurückbehaltungsrecht aus § 273 BGB zu, und Sie müssen nicht zahlen!

Nur wenn sich aus den Ihnen zugehenden Unterlagen ergeben sollten, dass die aufgelaufenen Kosten korrekt berechnet worden sind, müssen Sie Zahlung leisten.

Warten Sie daher nun zunächst den Erhalt der Unterlagen ab, und überprüfen Sie die Abrechnung auf ihre Richtigkeit.

Sollten die Kosten ordnungsgemäß berechnet worden sein, so steht dem Versorrger auch die gesamte Nachzahlung der Kosten zu: Die Forderung unterliegt der 3-jährigen Regelverjährung aus § 195 BGB, so dass noch keine Verjährung eingetreten ist.

Allerdings können Sie von dem Versorger verlangen, dass dieser mit Ihnen eine Ratenzahlungsvereinbarung abschließt, wenn Sie die Summe nicht in einer Einmalzahlung aufbringen können. Anzuraten ist, dass Sie hierzu dem Versorger auch sofort eine entsprechende monatliche Ratenzahlungshöhe vorschlagen (etwa 50 oder 100 Euro pro Monat), auf die dieser eingehen kann.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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