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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26461
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich habe ein Problem mit YourFinance Assistentin: Vielen.

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe ein Problem mit YourFinance
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Ich soll eine Bearbeitungsgebühr bezahlen für einen Finanzierungsvertrag

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Sollte Ihnen ein Kredit vermittelt werden, und falls ja, ist es zur Auszahlung des Kredites gekommen?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 2 weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Nein.
Ich habe durch Recherche herausgefunden, dass das ganze ein Falle ist und ich weigere mich deshalb, 403€ Bearbeitungsgebühr zu bezahlen.
Habe den Vertrag per Mail auch widerrufen - aber keine Antwort auf meinen Widerruf bekommen!
Den Brief mit der Nachnahmegebühr habe ich die Annahme verweigert!
Trotzdem habe ich heute eine Zahlungserinnerung von yourfinance per Mail bekommen!

Nachfolgend noch einmal unter Bezugnahme auf unser Telefonat eine kurze Zusammenfassung:

Sie sind zu keinerlei Zahlungen verpflichtet, und Sie haben daher auch zu Recht die Annahme verweigert!

Firmen dieser Art stellen Kunden Vermittlungsgebühren oder sonstige Kosten in Rechnung, die mit einer angeblichen Kreditvermittlungstätigkeit (oder - wie in Ihrem Fall - der Erstellung eines "Finanz(sanierungs)vertrages) begründet werden.

Diese werden vorab fällig, ohne dass es in der Regel überhaupt zu einem Kreditvertragsschluss (oder einer Dienstleitung) kommt - wie in Ihrem Fall auch.

Eine Vermittlungsprovision kann ein Anbieter aber nur beanspruchen, wenn tatsächlich ein Kredit vermittelt worden wäre - § 655 c BGB:

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__655c.html

Das ist hier aber überhaupt nicht der Fall, denn Sie haben lediglich eine unverbindliche Anfrage vorgenommen, die Sie zu keinen Zahlungen verpflichtet (§ 655 c BGB).

Weisen Sie daher die Forderung schriftlich und nachweisbar (Einschreiben) unter ausdrücklicher Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage und den § 655 c BGB zurück. Auf mögliche Folgeschreiben müssen Sie sodann nicht mehr reagieren.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Es steht im Vertrag, dass keine Vorkasse erhoben wird. Nachnahme-Zahlung ist aber eine Art von Vorkasse?

Nachnahmezahlung wäre rechtlich niur möglich, wenn bereits eine vertragliche Leistung erbracht worden wäre.

Gerade daran fehlt es aber in diesen Fällen - Sie haben keinerlei Vertragsleistungen der Gegenseite in Anspruch genommen mit der Folge, dass Sie auch zu keinen Zahlungen verpflichtet sind.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Es wird im Brief von einer verbindlichen Zusage geschrieben - das ist der Köder.
Es wirkt hier bei diesem Angebot alles sehr seriös - aber im Nachhinein nicht mehr!

Richtig - Anbieter dieser Art geben sich stets einen seriösen Anstrich, um ihren Forderungen Glaubhaftigkeit und Nachdruck zu verleihen.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Die vereinbarte Vermittlungsgebühr ist nach dem von Ihnen unterschriebenen Vermittlungsvertrag verbindlich!
Auch eine Art von Nachdruck, um deren Forderungen nachzukommen?

Der Vermittlungsvertrag ist nicht verbindlich, da Sie überhaupt keine (vergütungspflichtige) Leistung erhalten haben (s.o.).

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Alles klar - dann weiß ich Bescheid. Bedanke ***** *****ür Ihre Hilfe. Und komme auf Sie wieder zurück - sollte ich mal einen Anwalt brauchen. MfG / Anton Primbs

Gern!

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Gute Nacht Sir!