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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26461
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ein ehemaliger Bekannter betreibt eine massive Rufschädigung

Diese Antwort wurde bewertet:

Ein ehemaliger Bekannter betreibt eine massive Rufschädigung meiner Person seit 1 Jahr an ca. 25 Adressen mit Ausdrücken unter der Gürtellinie. Auch nach den neuen Gesetz geht es weiter.Ich habe nur seine E-Mail Adresse ( 5x geändert). Seine Postanschrift konnte ich nicht herausbekommen. Ich möchte, daß das endlich aufhört. Was kann unternommen werden? Vermutlich wäre die Androhung einer Geldstrafe durch den Verbraucherschutz schon ausreichend.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Was behauptet/verbreitet der ehemalige Bekannte denn im Einzelnen über Sie?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Herr Kühntopf hat bei uns einen freikirchl. christlichen Lehrgang 4 Mon. besucht. Hat dann aber andere Erkenntnisse angenommen z. B. die Erde sei eine Scheibe. Ich hätte christl. Gemeinden zerstört (habe ca. 35 gegründet). Er verbreitet , ich sei das größte religiöse Arschloch, ein Betrüger, Lügner, Heuchler, Idiotenmacher usw.

Sie können gegen die Person erfolgreich sowohl zivil- als auch strafrechtlich vorgehen!

Zunächst einmal haben Sie einen zivilrechtlichen Unterlasungsanspruch, der darauf gerichtet ist, die Verbreitung der unwahren Tatsachenbehauptungen über Sie künftig zu unterlassen.

Sie können daher Unterlassung der wahrheitswidrigen Behauptung verlangen und in Aussicht stellen, dass Sie widrigenfalls bei dem Amtsgericht eine einstweilige Verfügung gegen die Person erwirken werden.

Die einstweilige Verfügung würde es ihm unter Androhung einer sehr hohen Ordnungsstrafe untersagen, weiterhin Unwahrheiten über Sie zu verbreiten.

Für die getätigten Äußerungen über Sie können Sie ihn zudem strafrechtlich belangen: Die aufgestellten/verbreiteten unwahren Tatsachenbehauptungen über Sie erfüllen die Straftatbestände der Beleidigung (§ 185 StGB) und der Verleumdung (§ 187 StGB), wenn und soweit diese geeignet sind, Sie in der Meinung anderer herabzuwürdigen - was hier der Fall ist.

Sie können als Opfer dieser Straftaten wegen sämtlicher hier in Betracht kommenden Delikte Strafanzeige bei der Polizei oder StA erstatten (§ 194 StGB).

Geben Sie bitte Ihre Bewertung ab, indem Sie oben auf die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) klicken, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben, denn nur dann zahlt der Portalbetreiber die Vergütung an mich aus.

Nach jetziger Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Nur 4 Sterne, weil nicht beantwortet wurde,ob ihre Ratschläge ohne Wohnanschrift (nur Mail) möglich sind !!!!!

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Die Anschrift können Sie in Erfahrung bringen, wenn Sie bei der Polizei Strafantrag stellen, denn die Polizei wird die Adresse ermitteln, so dass Sie anschließend die aufgezeigten zivilrechtlichen Schritte einleiten können.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 2 weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.