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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 4526
Erfahrung:  Langjährige tätig im Verbraucherrecht.
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Vor etwa drei Wochen habe ich meine Arbeitsstelle als

Diese Antwort wurde bewertet:

vor etwa drei Wochen habe ich meine Arbeitsstelle als Pflegeassistentin ( 130 Monatsstunden) bei einem ambulanten Pflegedienst mit Einhaltung der zweiwöchigen Kündigungsfrist während der Probezeit zum 15. September 2018 gekündigt weil ich unter anderem meinen monatlichen Arbeitslohn während meiner fünfmonatigen Tätigkeit fast nie pünktlich und unaufgefordert überwiesen bekam bzw teils (wie andere Mitarbeiter auch) in bar erhielt.

In meinem schriftlichen Kündigungsschreiben bat ich um die Auszahlung meiner inzwischen 168 Überstunden und 12 Resturlaubstage mit der jetzt am 15. September angesetzten Lohnauszahlung des Vormonats August. Die Lohnauszahlung selber erfolgte dieses Mal tätsächlich pünktlich, die Auszahlung der Überstunden und Resturlaubstagstage ist jedoch nicht mit dabei gewesen. Auf meine hieraufhin mündliche und schriftliche Nachfrage diesbzeüglich erfolgte leider auch keine Zahlung noch eine klare Aussage wann diese erfolgen wird.
Zwar kann es immer noch sein, dass es mir mit der letztmaligen Lohnauszahlung am 15. Oktober 2018 für die Arbeittstage vom 01.- 15. September ausgezahlt wird, allerdings weiß ich nicht ob bis dahin eventuell Fristen für die Einreichung von Klage beim Arbeitsgericht verstrichen sind. Und überhaupt interessiert mich, wie ich in diesem Fall nun am besten weiter vorgehen kann, um die Überstunden und Resturlaubstage noch ausgezahlt zu bekommen.

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Freundliche Grüße

Elke

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Wenn es noch eine Abrechnung gibt, dann sollten Sie die noch abwarten. Eine Frist versäumen Sie da nicht. Wenn dann aber immer noch nicht Ihre Restforderung bezüglich Abgeltung des Resturlaubes und der Überstunden erfüllt ist, können Sie eine Klage beim Arbeitsgericht einreichen. Sie können sich hierzu zur Rechtsantragstellers des Gerichtes begeben und vom Rechtspfleger bei der Formulierung und Einreichung der Klage helfen lassen. Dann wird das Gericht einen Termin anberaumen und in der mündlichen Verhandlung wird Ihr Anspruch erörtert. Wenn es keine Einigung gibt, wird das Gericht ein Urteil sprechen. So wie Sie es schildern, sollte das Urteil zu Ihren Gunsten ausfallen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Sehr geehrter Herr Krüger,vielen Dank für Ihre hilfreiche Antwort. Es ist beruhigend zu wissen, dass ich bis zum 15. Oktober keine Frist versäume. Wie lange hätte ich dann ggf. Zeit um Klage einzureichen, sofern die Restforderung bis dahin tatsächlich nicht erfüllt sein sollte ?Und als Beweis für meine Restforderung hätte ich nur meine täglich eigens notierten vom Arbeitgeber angeforderten Arbeitsstunden für die Errechnung der bestehenden Überstunden sowie die Erfassung der Stundenanzahl der Arbeitnehmer im PC des Büros des Pflegedienstes. Auch die (Rest-)urlaubstage sind leider nicht in den Lohnabrechnungen zusehen.
Würde meine Beweismittel dann vor Gericht reichen?Freundliche GrüßeElke

Danke für Ihre Rückmeldung.

Grundsätzlich haben Sie nur die Verjährungsfrist von drei Jahren zu beachten. Es kann aber auch arbeits- oder tarifvertraglich eine kürze Frist für eine Lohnklage vereinbart sein. Sie sollten also nicht allzulange mit Ihrer Klage warten. Nach Erhalt der Oktoberrechnung mahnen Sie den Arbeitger noch einmal zur Zahlung an mit einer Frist von 10 Tagen und kündigen an, dass Sie klagen werden, wenn nicht fristgerecht gezahlt wird. Und dann sollten Sie auch gleich die Klage einreichen.

Sie müssen natürlich beweisen können, dass Sie Überstunden gemacht haben. Ob Ihre eigenen Notizen dem Gericht ausreichen, kann ich aber nicht beurteilen. Aber davon sollten Sie sich nicht abschrecken lassen. Der Arbeitgeber kann nicht einfach bestreiten, dass die Überstunden erbracht worden sind, wenn diese in den PC eingertragen worden sind. Notfalls könnten Sie die Sachbearbeiterin, die die Überstunden eingetragen hat, als Zeugin benennen. Und der Urlaubsanspruch kann ja wohl vom Arbeitgeber nicht bestritten werden. Es besteht natürlich ein Risiko, dass Sie den Richter nicht überzeugt bekommen. Aber das Risiko kann ich Ihnen leider nicht nehmen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Sehr geehrter Herr Krüger, vielen Dank ***** ***** für ihre detaillierte Rückmeldung. Nun fühle ich mich wesentlich sicherer hinsichtlich meines weiteren Vorgehens in diesem Fall.Freundliche Grüße

Das freut mich sehr. Alles Gute und viel Erfolg!

Alles Gute!