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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 28469
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Ich habe mir einen Neuwagen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe mir einen Neuwagen gekauft, doch habe ich nicht die gewünschten Assistenten bekommen. Mir als Laie ist auf der Bestellung ist der Unterschied nicht aufgefallen. Besprochen wurde ein Aberstandmesser der die Geschwindigkeit automatisch regelt und ein Lane Assistent, der die Spur sebstständig hält. So war auch mein Verständnis auf der Bestellung. Dort stand der Lane Assistent drauf, der aber nun nur ein vibrieren des Leckrad veranlasst und eine Geschwindigkeitsregelung mit Bremsfunktion, die lediglich vorzeitig bei einer drohenden Kollision bremst. Wie ich mich nun hinterher selbst schlau gemacht habe, handelt es sich in meinem Fall um die Geschwindigkeisregelung mit aktiver Stop & GO Funtion. Die Beraterin hatte es jedoch ausführlich beschrieb, sodass ich davon ausgegangen bin, dass sie es richtig einbucht, zudem ich ihr erklärte, wie wichtig mir dieser Assistent sei.
Mein Problem ist nun, dass ich mich von der Niederlassung München beraten hab lassen und bei einem anderen Autohaus bestellt habe. Ich hab sehr viel Geld investiert und muss nun jeden Tag in ein Auto steigen, dass nicht meinen Wünschen entspricht und von den Verantwortlich sieht keine die Schuld bei sich, sodass ich zwischen den Stühlen sitze und gefühlt nicht machen kann.
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Wolf
Gepostet: vor 25 Tagen.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 25 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Grundsätzlich haben Sie wenn Sie falscht über die beschriebenen Funktionen beraten worden sind, einen Anspruch auf Schadensersatz nach § 280 BGB.

Wenn Sie der Beraterin verdeutlicht haben, dass Sie eine Geschwindigkeitsregelung mit Stop und Go Funktion wüns*****, *****n hätte diese dies auch in die Bestellung aufnehmen müssen, beziehungsweise Ihnen erklären müssen, welches Extra hier angekreuzt hätte werden müssen.

Wenn dies unterblieben ist, dass schuldet Ihnen das Autohaus dass Sie hier falsch beraten hat, Schadensersatz. Dabei spielt es keine Rolle wo Sie das Fahrzeug dann gekauft haben. Ausschlaggebend ist das fehlerhafte Verhalten der Beraterin, welches zu einem Schaden geführt hat.

Das Problem in Ihrem Falle wird jedoch der Nachweis der fehlerhaften Beratung sein. Sie müssen diese Pflichtverletzung im Sinne des § 280 BGB beweisen können (Zeugen, Schriftsstücke und so weiter). Nur wenn Sie diesen Beweis führen können, können Sie Ihre Ansprüche grundsätzlich durchsetzen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt