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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 7576
Erfahrung:  Viele Jahre Erfahrung
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Guten Morgen, ich habe eine Frage mein Sohn hat sich privat

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen,
ich habe eine Frage mein Sohn hat sich privat ein Motorboot gekauft. Er hat es ins Wasser gelassen und ist damit gefahren, eine halbe Stunde und dann war der Antrieb kaputt. Kosten ca. 3.000,00 EUR. Es wurde vom Verkäufer gesagt es ist alles ok, er hätte das Boot aber auch nur einmal gefahren. Zurück nehmen will er es natürlich nicht. Kann mein Sohn wenigstens verlangen das er den neuen Antrieb bezahlt?
Mit freundlichen Grüßen
Marion Blömer

Sehr geehrte Fragestellerin,

hat er von privat oder einen gewerblichen Verkäufer erworben ? Können Sie ggf. den Kaufvertrag zur Verfügung stellen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Er hat es von einen privaten Verkäufer erworben. Den Kaufvertrag muss ich mir von meinem Sohn heute
Nachmittag besorgen.
Mit freundlichen Grüßen
M. Blömer

Sehr geehrte Fragestellerin,

für mich ist das kein Problem. Melden Sie sich bitte, wenn Sie den Vertrag haben. Vielen Dank ***** *****äter.

Vielleicht noch eine Frage: Halten Sie oder Ihr Sohn es für wahrscheinlich, dass derAntrieb schon defekt war ? Falls ja, woraus ergibt sich diese Vermutunng ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Der Antrieb wurde schon mal repariert er war in Holland in einer Werkstatt die nachgeschaut haben es wurden neue Simmerringe eingebaut und neue Dichtungen. Der Verkäufer sagte er hätte das nicht gewusst muss der Vorbesitzer gemacht haben er sagt nur jetzt der Ihm das Boot verkauft hat, hätte gesagt der Antrieb wäre überholt worden. Das hat er aber beim Verkauf nicht erwähnt.
Mit Freundlichen Grüßen
M. Blömer

Sehr geehrte Fragestellerin,

danke für den Nachtrag. ich werde insgesamt hierauf eingehen, sobald ich den Vertrag habe.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Als Anlage der Kaufvertrag.
Mit freundlichen Grüßen
M. Blömer

Sehr geehrte Fragestellerin,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Wegen des unstreitigen Mangels könnte eine Rückabwicklung des Vertrages unter dem Gesichtspunkt der Gewährleistung verlangt werden. Allerdings ergibt sich aus dem Kaufvertrag, dass hier Gewährleistungsansprüche ausgeschlossen sind. Damit ist dieser Weg leider "verbaut".

Dann verbleibt lediglich die Möglichkeit, den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anzufechten, weil der Mangel verschwiegen wurde. Dies etzt aber voraus, dass der Verkäufer der Mangel bekannt sein musste und er Ihrem Sohn diesen verschwiegen hat Hierfür trägt Ihr Sohn die Beweislast. Sie tragen vor, dass das Boot wegen dem Antrieb schon mal in der Werkstatt war. Ihr Sohn müsste dann herausfinden, ob dem verkäufer dies bekannt war oder ob es stimmt, dass der jetztige Verlkäufer nichts davon wusste. ggf. könnte sich der Sohn in der Werkstatt erkundigen oder beim Vorbesitzer. Gelingt der Nachweis, dass der Verkäufer von dem Schaden Kenntnis hatte, kann die Anfechtung gem. § 123 BGB erklärt werden und der Vertrag wäre dann rückabzuwickeln (§ 142 BGB).

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen rechtlichen Überblick erteilen. Gern beantworte ich Ihre Nachfragen. Falls keine bestehen, bitte ich Sie um Vornahme einer Bewertung.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.