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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 9010
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Guten Tag, wir haben 2013 ein Fertighaus gebaut. Die gesamte

Kundenfrage

Guten Tag, wir haben im Jahr 2013 ein Fertighaus gebaut . Die gesamte Elektronik im Haus beruht auf einer knx-Anlage (smart home). Unser Elektriker des Vertrauens hat hier bei mehrmaligen mündlichen Treffen und Einsicht/überlassung des Elektroplanes ca. 25.000€ ohne Mist. (im Gegensatz zu 15.000€ ohne knx) mündlich unter Zeugen kalkuliert. Die ersten Teilabrechungen wurden 2013 geleistet (17.000 inkl. Mwst), im Februar 2014 sind wir eingezogen und haben dann im Oktober 2014 eine weitere Rechnung über Euro 25.000! inkl. Mwst erhalten. Hiervon habe ich, trotz fehlender Fertigstellung, 19.500 Euro überwiesen. den Rest habe ich einbehalten, weil sich der Elektriker nach diversen Mängelausbesserungen nicht mehr persönlich blic***** *****ess.
Wir haben die Vermutung, dass er mit der knx Anlage vollkommen überfordert war und deshalb den Auftrag gar nicht bis zum Ende fertiggestellt hatte (Aussensteckdosen fehlen, immer wieder Fehlmeldungen, schlampige Doseneinbauten etc.)und sich aus persönlichen/privater Freundschaft auf den Auftrag eingelassen hat, ohne vorher wirklich zu wissen, das ein knx-Projekt kostet und welchen Aufwand dies bedeutet.
Nun haben wir letzten Donnerstag eine Mahnung erhalten die restlichen 5.400€ zu überweisen.
Meine Frage nun? Ist diese Rechnung verjährt?
Der Elektriker hat seine Kostenübersteigung nicht angekündigt, es war ein Schlag ins Gesicht. Ich habe mehr als 25 Prozent Preisabweichung zum Kostenvoranschlag bereits getilgt, hat er überhaupt Anspruch auf Begleichung?
Gepostet: vor 6 Monaten.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 6 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzungvon JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld, während ich mich mit Ihrer Fragestellung befasse.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 6 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Maßgeblich für die Frage der Verjährung der Forderung ist, wann Sie den Betrag in Höhe von € 19500 bezahlt haben.

Für Forderungen aus Werkvertrag gelten die regelmäßigen Verjährungsfristen von 3 Jahren zum Jahresende, vgl. §§ 195, 199 BGB.

Ob er ein Anspruch auf Rechnungsbegleichung hat kann nicht abschließend beurteilt werden (ohne die Details der Absprachen und Verträge einzusehen).

Durch Zahlung kann jedoch von einer Anerkennung des Betrags und Anspruchs ausgegangen werden, was eine Rückforderung im Falle eines Rechtsstreits schwierig macht.

Nur wenn Sie nachweisen können, dass der Elektriker in der Tat überfordert war bzw. unzureichende Arbeit abgeliefert hat, besteht ein (weiterer) Anspruch auf Rückgewähr.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-