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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 28441
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Meine Ehefrau stürzte am 15.02.2018 nach dem Eintritt in die

Kundenfrage

Meine Ehefrau stürzte am 15.02.2018 nach dem Eintritt in die Volme Galerie Hagen hinter dem Fußabtreter auf glatten Fliesen und brach sich das Handgelenk. Der Betreiber lehnt eine Zahlung der entstandenen Kosten und Zahlung eines Schmerzensgeldes ab.
Ist es sinnvoll einen Anwalt einzuschalten und zu klagen? Wir haben keine Rechtsschutzversicherung.
Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Mit welcher Begründung hat denn die Versicherung abgelehnt?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Der Fliesenboden entspreche den geltenden Anforderungen für den Betrieb eines Centers.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Meine Erwiederung, das Wetter verändert bestimmte Eigenschaften. Meines Erachtens hätte man Warnschilder aufstellen müssen und gummierte Läufer legen müssen um den Umständen zu entsprechen.
Ich würde gerne telefonieren aber ich habe bereits 47,00 € bezahlt.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank.

Eine Haftung des Betreibers ist dann möglich, wenn dieser eine Verkehrssicherungspflicht verletzt hat. Nur in diesem Fall trifft ihn eine Haftung.

Verkehrssicherungspflichten bestehen unterschiedlich: Beispiel: Bei Nässe müssen Fußmatten ausgelegt werden, Stolperfallen müssen beseitigt werden und wie in Ihrem Falle der Betreiber darf nur einen geeigneten und entsprechend rutschfesten Fußboden verwenden.

Ob dies bei Ihnen der Fall war kann nur ein gerichtlicher Gutachter sicher und verbindlich entscheiden, der den Boden begutachtet. Wenn Sie keine Rechtsschutzversicherung haben, dann haben Sie insoweit ein prozessuales Risiko, da Sie nicht wissen ob der Boden den Anforderungen entspricht und ob eine Verkehrssicherungspflicht verletzt wurde oder nicht.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Jetzt bin ich genau so schlau wie vorher!
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender

tut mir leid zu hören.

Um die Erfolgsaussichten beurteilen zu können, müssen Sie einen Gutachter beauftragen, der untersucht, ob der Boden seiner Art nach für den öffentlichen Publikumsverkehr geeignet war oder nicht. War er geeignet so scheidet eine Haftung des Betreibers aus und Sie erhalten leider keinen Schadensersatz. Ist der Boden aber ungeeignet, so sollten Sie einen Anwalt beauftragen der Schadensersatz und Schmerzsgeldabsprüche für Sie durchsetztz.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt