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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 28810
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Vor drei Tagen habe ich meinen Bruder besucht. Dabei

Kundenfrage

Vor drei Tagen habe ich meinen Bruder besucht.
Dabei bemerkte ich, dass er einen "neuen Apparat" von der TELEKOM bei seinem Festnetzanschluss stehen hat.
Auf meine Fragen hin erzählte mein Bruder, dass er über eine telefonische Beratung im Dezember 2016 dazu gekommen sei. Man hätte ihm erklärt, dass dieser Apparat für die künftige Funktion seines Telefons unabdingbar sei und die Installation der Apparatur unbedingt erforderlich sei.

Nun hat er seit der im Februar 2017 dann erfolgten Installation einen Internetrouter, 3 Telefonnummern und WLAN zur Verfügung für monatlich 51,10 EUR anstelle eines "normalen Telefons" mit ca. 20 EUR Kosten - also völlig an seinem Bedarf vorbei.
Es liegt ihm auch kein Vertrag vor - jedoch erfuhr ich bei einem Anruf bei der Telekom, dass es wohl eine Vertragslaufzeit von zwei Jahren gäbe, an der man festhalten müsse.

Mein Bruder ist über 70 Jahre und hat mit der Computer- und Medienwelt Null und Nichts zu schaffen er ist schlichtweg belogen/betrogen worden.

Gibt es eine Möglichkeit der sofortigen Beendigung und Rückforderung der übervorteilten Kosten ?

Mein Bruder ist 71 Jahre alt

Gepostet: vor 5 Monaten.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn Ihrem Bruder erzählt wurde, dass er den Router und den damit verbundenen Vertrag zwingend für das Telefonieren brauchen würde, d***** *****egt darin eine arglistige Täuschung Ihres Bruders. Dies hat zur Folge, dass Ihr Bruder den Vertrag nach §§ 119, 123 BGB wegen arglistiger Täuschung und Irrtums anfechten kann. Die Anfechtung hat zur Folge dass der Vertrag rückwirkend unwirksam wird und damit auch kein Rechtsgrund mehr für das Behaltendürften der Mehrzahlungen über die 20 EUR hinaus besteht.

Ihr Bruder sollte daher die Anfechtung erklären.

Wenn Ihr Bruder derart belogen wurde, dann stellt dies meiner Ansicht nach auch nach § 263 StGB einen strafbaren Betrug zu Lasten Ihres Bruders dar. Ihr Bruder sollte daher überlegen Strafanzeige gegen diesen Vermittler zu erstatten.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Monaten.

Darf ich Ihnen noch weiter behilflich sein?