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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26400
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Zwei Stromfirmen haben von meinem Konto Abschlagszahlungen

Diese Antwort wurde bewertet:

Zwei Stromfirmen haben von meinem Konto Abschlagszahlungen für Strom abgebucht: eprimo am 16.04.18 € 136,00 (Kd.-Nr. 43034163) und GASAG am 03.04.18 € 121,00 (Kd.-Nr. 200100817418), obwohl GASAG behauptet, mit eprimo die Kündigung vereinbart zuhaben. Eprimo besteht darauf, dass ich noch einen gültigen Vertrag mit eprimo hätte.
Was ist zu tun?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Haben die denn mit der GASAG vereinbart, dass diese in Ihrem Namen den alten Stromvertrag kündigt? Falls ja, mit welcher Kündigungsfrist sollte die Kündigung erfolgen - zu welchem Endtermin sollte das Vertragsverhältnis enden? Hat GASAG Ihnen die erfolgte Kündigung des Altvertrages nachgewiesen?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
In meinem Antrag bei der GASAG habe ich den Lieferbeginn auf den 01.03.18 festgelegt und die GASAG beauftragt, den Vertrag zu dem Lieferbeginn zu kündigen. Die entssprechende Benachrichtigung von GASAG soll an mich per Post abgeschickt worden sein, habe sie allerdings nie erhalten. Habe sie angemahnt und soll sie in den nächsten Tagen erhalten. GASAG erklärt, dass sie den Vertrag mit eprimo gekündigt hat und dies auch von eprimo bestätigt wurde.

Vielen Dank für Ihre weiteren Mitteilungen!

Unter diesen Umständen ist Ihnen die GASAG schadensersatzpflichtig, wenn diese nicht - wie mit Ihnen vertraglich ausdrücklich vereinbart - die Kündigung mit dem anderen Anbieter ordnungsgemäß und fristgerecht ausgesprochen hat.

Es ist in Fällen wie dem Ihren nämlich durchaus üblich, dass der neue Versorger mit der Kündigung des Altevertrages formell beauftragt wird. Dieser hat sodann die vertragliche Verpflichtung, diesem Auftrag gemäß die Kündigung vorzunehmen.

Unter den hier vorliegenden Umständen hat die GASAG ganz offensichtlich die ihr obliegende vertragliche Verpflichtung zur ordnungsgemäßen Kündigung des Altvertrages schuldhaft verletzt mit der Folge, dass Sie noch immer an den Altvertrag rechtlich gebunden sind.

Das bedeutet: Die GASAG hat die Kündigung nunmehr umgehend nachzuholen. Sollte eine Kündigung des Altvertrages nun nur noch zu einem späteren Endtermin rechtlich möglich sein, so hat Ihnen die GASAG für diese restliche Vertragslaufzeit vollen Schadensersatz gemäß § 280 Absatz 1 BGB zu zahlen.

Die GASAG hat Sie dann also von den mpnatlichen Abschlagszahlungen Ihres bisherigen Versorgers freizustellen und diese zu übernehmen!

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.