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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 25783
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, ich hatte tel. an eine hiesige Sanitärfirma für

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,ich hatte tel. an eine hiesige Sanitärfirma für eine Wohnung einen Auftrag vergeben:1. alle Gasthermen reinigen und prüfen
2. das verstopfte WC Abflußrohr mit Spirale reinigen, Wiederanbringen des WC (das WC war bereits abgebaut).Ich habe im Telefonat mit dem Chef klar gesagt, dass das Rohr dicht ist und eine Spirale benötigt wird.Wir vereinbarten einen Termin für Mo, den 26.3.2018 um 8 Uhr, an dem alle beiden o.g. Arbeiten gemacht werden sollen.Die Strecke vom Firmensitz zur Wohnung beträgt genau 4,1 KM. Lt. Google dauert es 13 Min. Diei Route führt über eine viel befahrene Straße und das Parken in der Nähe der Wohnung gestaltet sich nicht einfach.Der Monteuer kam pünktlich um 8h. Ich fragte ihn nach der Spirale. Er sagte, sein Chef hätte ihm gesagt, das Rohr wäre nur „zu“. Die große Spirale, die man dafür bräuchte, habe er nicht dabei. Diese müsse er später holen.Das Reinigen der Gasverbraucher dauerte recht lange. Um 12:21h war der Mann fertig. Ich wollte einen Regiezettel unterschreiben, aber er meinte, das machen wir dann an einem zweiten Termin, Donnerstag den 29.03.2018. Ich hatte wg. eines anderen Termins auch nicht mehr die Zeit, vor allem da er die Spirale noch holen musste. Ich sagte ihm, dass ich mir die Zeit aufschreibe.Ich rief den Chef am gleichen Tag an und beschwerte mich, dass der Mann die Spirale nicht dabei hatte und ich nicht gewillt bin ein zweites Mal Anfahrtzeit zu bezahlen und ich nunmehr wg. der Holzeiten nicht mehr länger warten kann. Der Chef meinte, da finden wir einen Weg.Der gleiche Monteuer war abermals um 8h pünktlich da mit großer Spirale. Ich bemerkte, dass er telefonierte und nach einer Stunde war ein zweiter Monteuer da. Beide machten dann das Rohr frei. Viel Dreck war nicht drinnen. Das Ganze dauerte zu zweit gut eine halbe Stunde. Dann war Rohr frei. Es musste noch eine Drückergarnitur erneuert werden, diese war defekt. Der zweite Mann blieb noch, warum auch immer bis zum Schluss, ohne nennenswert was zu machen. Er fuhr mit der Kamera umständlich in das WC, machte das Silikon am WC weg. Ich sagte, dass ich das Silikon selbst enfernen kann. Meines Erachtens war er entweder gänzlich überflüssig, oder hätte nach spätestens einer Stunde gehen können.Um 10h genau waren die Arbeiten fertig. Beide räumten zusammen. Der Monteuer wollte, dass ich beihängenden Regiezettel unterschreibe, was ich verweigerte:Monteuer_1 Montag berechnet 5h (Auf Nachfrage sagte er, dass er eine halbe Stunde Fahrtzeit berechnet).
Arbeitszeit war von 8:00 bis 12:21h. Das kann ich akzeptieren.Monteuer _1: Donnnerstag berechnet 4h
Arbeitszeit von 8:00 – 10:00h (Auf Nachfrage sagte er, er müsse das Einräumen des Fahrzeuges zusätzlich zur Arbeitszeit berechnen). Das kann ich nicht akzeptieren.Monteur_2: Donnerstag berechnet 2 h. Das kann ich nicht akzeptieren.
Arbeitszeit war 1hBevor ich mit dem Chef nun ein Gespräch führe, möchte ich gerne wissen, wie sich das verhält:- Kann Fahrtzeit wie Arbeitszeit zu 100% angerechnet werden?
- Kann das Einräumen des Transporters wie 100% Arbeitszeit berechnet werden?
- Kann die Anfahrtzeit für das zweite Mal berechnet werden, obgleich er die Spirale nicht dabei hatte?
- Wie sehen Sie den Ansatz des zweiten Monteurs?Ich bitte umfassend um Ihre Rechtsauffassung zu diesem Fall.Freundliche Grüße
Elvira Volz

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

1.) Die Anfahrtszeit kann Ihnen als Auftraggeberin nur dann in Rechnung gestellt werden, wenn dies vertraglich ausdrücklich so vereinbart war - ansonsten nicht!

Haben Sie daher anlässlich des Vertragsschlusses nicht explizit die Übereinkunft getroffen, dass Sie die Anfahrt vollständig oder anteilig bezahlen, so haben Sie diese Kosten überhaupt nicht zu tragen!

2.) Das Ein- und Ausräumen des Transporters haben Sie ebenso wenig zu vergüten, denn diese reinen Vorbereitungshandlungen fallen überhaupt nicht unter die Erbringung der vertraglich geschuldeten Reparaturarbeiten.

3.) Es gilt das Gleiche wie unter 1.) ausgeführt - Anfahrtszeit ist nur zu vergüten, sofern ausdrücklich vereinbart.

4.) Hinsichtlich der geltend gemachten (angeblichen) Arbeitskosten des 2.Monteurs steht Ihnen gemäß § 273 BGB ein Zurückbehaltungsrecht zu: Das bedeutet, dass Sie zur Zahlung dieser Kosten nur dann verpflichtet sind, wenn man Ihnen ganz konkret darlegt und unter Beweis stellt, dass dessen Anwesenheit erforderlich war und dass der 2.Monteuer auch tatsächlich Arbeitsleistung erbracht hat, denn das bloße "Danebenstehen" müssen Sie selbstverständlich nicht bezahlen!

Sie können daher solange die Zahlung bezüglich dieser Kosten verweigern, wie Ihr Vertragspartner den entsprechenden Nachweis nicht geführt hat.

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Haben Sie denn nun noch Nachfragen? Gerne können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")!

Geben Sie bitte andernfalls Ihre positive Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung ab.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sie haben noch immer keine Bewertung hinterlassen.

Ich habe meine Arbeitszeit aufgewendet, um Ihnen behilflich zu sein, und Ihre Anfrage ist in aller Ausführlichkeit beantwortet worden.

Geben Sie daher bitte nunmehr Ihre Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Dienstleistung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne).

Kostenlose Rechtsberatung durch Rechtsanwälte ist gesetzlich verboten!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sie haben eine umfassende Rechtsberatung in Anspruch genommen.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die von Ihnen in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sind denn nun noch Fragen offen geblieben?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Guten Tag Herr Huettemann,ich wollte noch die Rechnung abwarten. Diese liegt nun vor.Telefonisch habe ich mit dem Unternehmen -nach Ihrem Ratschlag- gesprochen.
Wir vereinbarten dann minus 2h.Dennoch kann ich mich mit der Rechnung nicht einverstanden erklären:1. Hr. Wällsich sagte mir am Telefon, als ich ihn nach dem Arbeitspreis fragte, 53€/ Stunde.
Dass ich privater Verbraucher bin, war unschwer zu erkennen.
Jetzt berechnet er die MwST. Muss denn eine Firma nicht den Preis inkl. MWST nennen?
Ich hätte sonst noch andere Angebote eingeholt. Kann ich die MwST. deshalb in Abzug bringen.2. Kann die Firma extra Geld für die Gerätschaften verlangen? Es war doch klar, dass dass Rohr zu war und eine
Spirale erforderlich? Eine Vereinbarung darueber gab es nicht. Kann ich diese Posten streichen?Irgendwie habe ich den Verdacht, dass diese Firma mir das Geld aus der Tasche ziehen möchte.Gerne bewerte ich Sie anschliessend.Freundliche Gruesse
E.Volz

Gern antworte ich Ihnen weiter.

Ich darf Sie aber bitten, in Anbetracht der Fülle an Nachfragen zunächst eine positive Bewertung abzugeben, damit meine bisher erbrachte umfassende Rechtsberatung auch vergütet wird. Ich werde sodann umgehend auf Ihre Nachfrage eingehen, und Sie können anschließend beliebig oft und kostenfrei nachfragen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 2 weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.

Vielen Dank!

Zu Ihren Nachfragen:

1. Ja, das ist richtig: In dem hier gegebenen Fall verstößt das Angebot gegen die Preisangabenverordnunng mit der Folge, dass Sie lediglich den Preis aus dem unterbreitetem Angebot zu zahlen haben.

Verbrauchern gegenüber ist nämlich gemäß § 1 Absatz 1 der Preisangabenverordnung der Endpreis einschließlich Umsatzsteuer anzugeben.

Sie können daher die MwST in Abzug bringen.

2. Auch diesen Posten können Sie streichen: Es gilt insoweit das Gleiche wie zu den Anfahrtskosten. Mangels ausdrücklicher vertraglicher Vereinbarung schulden Sie diesen weiteren Betrag nicht und müssen daher keine Zahlung leisten!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt