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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 17405
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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In unserem Wohngebiet gibt seit längerer Zeit eine

Diese Antwort wurde bewertet:

in unserem Wohngebiet gibt seit längerer Zeit eine Internetnachbarschaft "Nebenan.de".
Inzwischen haben sich in unserem Ortsteil Essen-Werden 3 Bezirke, welche einen monatlichen Stammtisch mit Programm organisiert haben und Veranstaltungen wie Radtouren, Wanderungen usw. planen. Wir haben einige hundert Mitglieder. Seit einigen Wochen versucht ein Unternehmen US-Unternehmen sich in den gleichen Einzugsgebieten "breit zu machen" Derzeit haben sie 14 Mitglieder und versuchen beinahe täglich neue Mitglieder, unter andrem durch Einwurf von Einladungen in Briefkästen neue Mitglieder zu bekommen.
Unsere Organisation argumentiert mit der freien Marktwirtschaft und wird nichts unternehmen, und will sich auch nicht mit Nextdoor arrangieren. Somit entsteht die kontraproduktive Situation, dass Nachbarn entsprechend der Zielsetzung beider Unternehmen die Nachbarn nicht zusammenbringen, sondern spalten. Somit wird der soziale Aspekt ad Absurdum geführt. Man möge sich nur zum Beispiel vorstellen, dass jede Organisation ihr eigenes Haus-und Hof- oder Straßenfest feiert oder der direkte
Nachbar in der jeweils anderen Organisation tätig ist, wobei es diesen Fall schon gibt.
Kann man da irgend etwas unternehmen, was diesen "Schwachsinn" unterbinden könnte ?

***

Guten Abend,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Gibt es denn konkrete Angriffspunkte gegen Nextdoor?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Sie wenden sich an Mitglieder von Neban.de , die schon vor ihnen Nachbarschaften in gleichen Einzugsbereichen gegründet
haben. Somit entsteht, wie beschrieben, ein Wettbewerb, in dem der Zusammenhalt der Nachbarn nicht gefördert wird, sondern eher durch gleichartige Zielsetzung Angebote verdoppeln, sofern nicht noch weitere Anbieter dazu kommen .Es ist doch nicht vergleichbar mit einem Angebot von 3 Bäckereien in der gleichen Strasse. Der Sinn der Nachbarschaften ist doch nicht in erster Linie einen Wettbewerb zu entfachen. Der soziale Aspekt überwiegt hier doch eindeutig. Es bleibt aber die Frage, ob man das auch juristisch so sehen kann und gegenhalten kann. Oder wäre das ein Fall für die Verbraucherzentrale ?

Ich verstehe durchaus Ihr Ansinnen.

Aber rechtlich bestehen da keine Bedenken.

Es handelt sich um eine rein freiwillige Sache und niemand muss irgendetwas mitmachen.

Auch wenn sich nebenan.de schon etabliert hat, ist es rechtlich nicht verboten, wenn jetzt nextdoor mitmischen will.

Es sei denn, dass deren Methoden rechtlich angreifbar sind, weil die Mitglieder sich strafbar machen - dann kann man freilich etwas unternehmen.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Wenn ich nichts mehr von Ihnen höre, dann ist die Bezahlung von Prämien für angeworbene Mitglieder rechtlich nicht zu
beanstanden. Vielen Dank !

Rechtlich ist auch das nicht zu beanstanden.

Solange keine Drohungen erfolgen, keine Gewalt ausgeübt wird, nicht gelogen oder betrogen wird, ist die Sache moralisch vielleicht nicht ok, aber rechtlich nicht angreifbar.

raschwerin und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.