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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 4110
Erfahrung:  Langjährige tätig im Verbraucherrecht.
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Ich habe eine Mahnung von einer Fa. xxx Ltd. aus London

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe eine Mahnung von einer Fa. xxx Ltd. aus London erhalten, weil ich angeblich ein Premium Abonnement abgeschlossen hätte. Heute kam sogar eine Pfändungs-Ankündigung zum 26.3.18 dazu. Ich bin ganz sicher, dass dies eine Abo-Falle ist.

Aber was kann ich jetzt dagegen tun? Bitt rufen Sie mich baldmöglichst zurück.

Die beiden e-Mails der Inkasso-Fa. habe ich bereits an die Verbraucherzentrale weitergeleitet.

Danke ***** ***** ***

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Sie können erstmal nichts unternehmen. Sie können nur abwarten, ob das Unternehmen Sie auf Zahlung verklagt oder einen Mahnbescheid beantragt. Aber wenn es eine Abo-Falle ist, und davon ist nach Ihrer Schilderung wohl auszugehen, dann wird das Unternehmen Sie nicht verklagen, sondern versuchen, Sie allein durch Mahnschreiben unter Druck zu setzen. Mahnschreiben aber müssen Sie nicht fürchten, auch ncht, wenn Sie von einem Inkassounternehmen verschickt werden. Gefährlich wird es für Sie erst, wenn sie Post vom Gericht bekommen. Dann sollten Sie sich einen Anwalt suchen, der Sie bei der Abwehr der Forderung unterstützt.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Danke für Ihre schnelle Antwort. Hier der Inhalt der heute eingegangenen Pfändungs-Ankündigung.
Ist davon auszugehen, dass zu dem Termin tatsächlich ein "Inkasso Team" vor meiner Tür steht, und was mache ich dann?Leider gelingt es mir nicht, die Mails hinzuzufügen, ich kann sie aber an Sie weiterleiten, wenn Sie mir eine Adresse dafür nennen. Die unrsprüngliche Forderung wurde im Spam-Folder ausgesondert und gelöscht.
Hier der Text Zitat:Pfändungstermin am 26.03.2018 um 15:20 Uhr.
Sehr geehrte(r) Herr/Frau,
Leider haben Sie die offene Rechnung von (KINO CINEMAS LTD AppleFlix.de ) trotz 2. Mahnung, und Inkassoschreiben nicht beglichen.
Wir haben nun einen Vollstreckungstitel bei Gericht gegen Sie erwirkt.
Aus diesem Grund wird Sie am 26.03.2018 um 15:20 Uhr unser Inkasso Team besuchen, um Ihre Wertgegenstände zu pfänden.
Soweit es möglich ist, werden die Gegenstände mit dem Kleintransporter abtransportiert, für größere Gegenstände wird eine Spedition beauftragt.
Sollten Sie nicht zu Hause sein, oder die Tür selbst öffnen, wird ein Schlüsseldienst hinzugezogen. Die Mehrkosten müssen wir Ihnen zusätzlich in Rechnung stellen. Sollten Sie Wiederstand leisten, werden wir die Polizei hinzuziehen.
Die einzige Möglichkeit, diese Maßnahme noch abzuwenden, ist die unverzügliche Überweisung des offenen Betrags von 479,16 Euro auf die folgende Bankverbindung:
Unsere Bankverbindung:
Zahlungsempfänger: OT Inkasso Ltd.
Bankinstitut: HSBC BANK PLC
Adresse:***** London United Kingdom, N22 8HH
IBAN: GB82HBUK40090022816725
BIC: HBUKGB4193E
Verwendungszweck: Invoice 32-1606 GB
Betrag: 479,16 Euro
Für weitere Fragen kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter: +493021780564
Zitat EndeDas sind schon "beeindruckende" Drohungen. Bisher habe ich gar nicht reagiert, sollte ich auf die e-Mail antworten und Einspruch einlegen?

Danke für Ihre Rückmeldung.

Sie müssen nicht befürchten, dass ein Mitarbeiter des Unternehmens vor Ihrer Tür steht um zu pfänden. Lassen Sie sich von diesen Drohungen nicht beeinflussen. Ein Inkassounternehmen kann nicht pfänden, das kann nur ein Gerichtsvollzieher.

Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung.

Ansonsten denken Sie bitte daran, eine positive Bewertung zu hinterlassen, um den von Ihnen eingesetzten Betrag freizugeben. Sie können auch nach der Bewertung jederzeit sehr gerne Nachfragen stellen.

Vielen Dank für Ihre Mühe!

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Hallo Herr Krüger, nachdem ich weiterhin auf die Forderungen nicht reagiert habe, kam heute die nächste Drohung.
Sollte ich der Forderung direkt widersprechen? Ich habe die Mail wider an die Verbraucherzentrale Berlin weitergeleitet.
Wie ernst ist die Lage? Freundliche Grüße, Sie können mich auch anrufen unter 0176-32 15 32 40. Danke!Zitat:OT Inkasso Ltd.*****
London United Kingdom,N22 8HH
Web: OTinkasso.com
Phone: +493021780564
E-Mail:***@******.***
Letzte Zahlungsaufforderung vor KlageSehr geehrter Herr/Frau,
Bisher haben Sie unsere Forderung nicht beglichen. Ihr Beitragskonto weist inzwischen einen Gesamtstand von 479,16 Euro auf. Um Ihnen weitere Unannehmlichkeiten zu ersparen geben wir Ihnen heute nochmals die Gelegenheit bis zum 29.03.2018 den Mahnbetrag vom 479,16 Euro auszugleichen.
Unsere Bankverbindung:Zahlungsempfänger: OT Inkasso Ltd.
Bankinstitut: HSBC BANK PLC
Adresse:***** London United Kingdom, N22 8HH
IBAN: GB82HBUK40090022816725
BIC: HBUKGB4193E
Verwendungszweck: Invoice 32-1606 GB
Betrag: 479,16 EuroWas passiert wenn Sie nicht zahlen? Ihnen drohen Vollstreckungsmaßnahmen, wie die Abgabe einer Vermögensauskunft, Kontopfändungen, Pfändungen des Arbeitseinkommens, der Rente u.S.WNach fruchtlosem Ablauf der Frist werden wir über diesen Betrag bei der für Ihren Wohnsitz zuständigen Vollstreckungsbehörde Vollstreckungsmaßnahmen beantragen. Die Kosten für die Betreibung fallen zu Ihren Lasten.Wie können Sie die Vollstreckung vermeiden? Zahlen Sie den Gesamtrückstand bis zum 29.09.2018Ist Ihnen die Zahlung in einer Summe nicht möglich können Sie eine Ratenzahlung beantragen.Für weitere Fragen kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter:
+493021780564Zitat EndeOT Inkasso Ltd.
Phone:+493021780564
E-Mail***@******.***Adresse:***** London United Kingdom, N22 8HH

Danke für Ihre Rückmeldung. Sehen Sie mir bitte nach, dass ich erst jetzt darauf eingehen kann.

Gefährlich wird es für Sie erst, wenn es einen Vollstreckungstitel (Urteil, Vollstreckungsbescheid) gegen Sie gibt. Solange die Gegenseite Sie aber nicht verklagt oder einen Mahnbescheid beantragt hat, kann sie nicht vollstrecken. Es kann also bei Ihnen keine Vollstreckungsmaßnahme durchgeführt werden, weder eine eine Konto- noch eine Gehaltspfändung, wenn es keinen Vollstreckungstitel gegen Sie gibt.

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Danke, ***** ***** verständlich. Schließlich war die angedrohte "Maßnahme" am Montag (26.3. um 15:20) auch nur heiße Luft.
Wie sieht es aus, wenn nun doch ein gerichtliches Verfahren angestrengt wird? Welche Fristen gibt es und kann ich per E-Mail Berufung bzw. Widerspruch einlegen? Würde die Verbraucherzentrale mich anwaltlich vertreten können?
Sitz der Fa. ist offensichtlich London, die Telefonnummer scheint aber aus Berlin zu sein (+4930...). In diesem Falle gilt wohl das deutsche Verbraucherrecht, oder etwa nicht? Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wie es zu diesem "Vertrag" kommen konnte, mit einer englischen Internet-Seite hatte ich nie zu tun, da wäre ich doch sofort abgesprungen!
Wie und wo finde ich im Ernstfall einen Anwalt und welche Kosten wären damit verbunden?
In WISO wurde berichtet, dass die Betrüger sogar täuschend echt behördliche Aktionen vorgaukeln, um ihre "Schuldner" zur Zahlung zu drängen. Nun gut, erst mal Ruhe bewahren, dann überlegt handeln.
Ich wünsche Ihnen schöne und sorgenfreie Ostern! Freundliche Grüße aus Berlin, Peter Röhringer

Sie sind aller Voraussicht nach in eine betrügerische Abofalle geraten. Und die Betreiber diese Falle versuchen Sie mit Mahn- und Drohschreiben zur Zahlung zu bewegen, obwohl Sie rechtlich nicht dazu verpflichtet sind.

Es gibt hier für Sie keine Fristen einzuhalten. Die Verbraucherzentrale wird auch nicht tätig werden. Sie können einfach nur abwarten, ob die Gegenseite die Forderung gerichtlich geltend macht. Fall es dazu kommen sollte, sollten Sie einen Anwalt beauftragen. Meiner Einschätzung nach aber wird es zu keiner Klage kommen, sondern Sie werden weiterhin nur Mahnschreiben bekommen, die Sie aber ignorieren können. Erst wenn Sie Post vom Gericht bekommen, wird es für Sie gefährlich.

Ich bin gerne bereit, auf etwaige zusätzliche Nachfragen von Ihnen einzugehn. Ich bitte aber um Ihr Verständnis, dass ich Ihnen für die weitere Beantwortung aufgrund des deutlichen Mehraufwandes ein Premiumangebot unterbreiten werde. Wenn Sie das annehmen, kann ich Ihren Beratungsbedarf weiter bedienen.

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Gut, das bleibt abzuwarten, bis hierher vielen Dank für Ihre Mühe.

Sehr gerne. Alles Gute für Sie!