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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 27794
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo Zusammen, mein Name ist Ahmed Farouk und hier ist kurz

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo Zusammen,
mein Name ist Ahmed Farouk und hier ist kurz mein Anliegen:
Ich habe einen Opel Insignia von einem Autohändler am 15.01.2018 gekauft, das Auto hat ca. 9300 Euro gekostet. Das Auto wurde mir als Schekheftgeplflegt verkauft.
Nach ca. 3 Wochen habe ich ein auffälliges Geräusch aus dem Motorraum gehört, daraufhin bin ich zu der nächsten Werkstatt gefahren, wobei festgestellt wurde, dass der Zahnriemen gewechselt werden muss, hierfür beläuft sich einen Kostenvoranschlag von ca. 680 Euro.
Bei dem von mir erworbenen Opel Insignia ist der Zahnriemenwechsel spätestens nach 150.000 km oder 6 Jahren durchzuführen. Da das Datum der Erstzulassung des Fahrzeuges war 02.08.2011. Demnach wäre ein Zahnriemenwechsel am 02.08.2017 fällig gewesen.
Beim Verkaufsgespräch wurde durch mich explizit nach dem Zahnriemenwechsel gefragt, worauf ich die Auskunft bekam, dass der "Zahnriemenwechsel erst nach 150000 km fällig" sei.
Ich habe den Händler das ganze Problem und Sachverhalt schriftlich geäußert, worauf ich folgende Antwort von ihm auch schriftlich bekam:
Zahnriemen ist ein Verschleißteil und dafür kann er keine Gewährleistung übernehmen.
Er hat sich über den Zahnriemen im Internet geschaut und da stand 150000km und diese Information hat er an mich weitergegeben.
"Ich habe hier kein Opel Autohaus um alle Daten zu jedem Fahrzeug genau zu wissen"
Er hat mir angeboten, das Auto in seiner Vertrauen Werkstatt zu reparieren mit 500 Euro (statt die 680 Euro)
Jetzt die Frage, muss er oder ich für die Kosten aufkommen?
Vielen Dank ***** ***** Voraus
Viele Grüß
Ahmed Farouk

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Nach § 439 BGB muss der Verkäufer den Mangel auf seine Kosten beseitigen. Auch wenn der Zahnriemen ein Verschleißteil ist, so kann hier dennoch ein Mangel vorliegen, da Ihnen das Fahrzeug als Scheckheft gepflegt verkauft wurde. Scheckheftgepflegt bedeutet, dass alle Wartungen fristgerecht durchgeführt worden sind. Es hätte also auch der Zahnriemen getauscht werden müssen (8/2017) wurde dies nicht getan, so hätte Sie der Verkäufer darauf vor Vertragsabschluss darauf hinweisen müssen. Ist dieser Hinweis unterblieben und wurde der Riemen vor Vertragsabschluss nicht ausgetauscht, so haftet der Verkäufer hier für diesen Mangel. Er muss den Schaden kostenfrei beseitigen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Wie soll ich hier weitergehen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

setzen Sie dem Verkäufer eine feste Frist den Mangel zu beseitigen, also den Zahnriemen zu tauschen. Sollte er dem nicht nachkommen, so lassen Sie den Fehler selbst beseitigen und stellen ihm die Kosten in Rechnung.

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Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
das habe ich schon gemacht und ihm einen Frist genant.
Er hat mir geschrieben, dass er hier keine Kosten übernehmen wird da es Verschleißteil ist. (siehe Anhang bitte)

Sehr geehrter Ratsuchender,

in diesem Falle müssen Sie den Verkäufer auf Zahlung verklagen. Das Gericht wird dann prüfen ob hier ein Mangel vorlag und den Verkäufer zur Zahlung verurteilen.

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Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
vielen Dank für Ihre Hilfe.das heißt ich repariere das Auto und stelle ich ihm die Rechnung und dann kommt das Verklagen.Könnten Sie das Verklagen übernehmen? und was wird das mir Kosten?Vielen Dank ***** ***** VorausViele Grüße
Ahmed Farouk

<Sehr geehrter Ratsuchender,

entweder Sie reparieren das Fahrzeug selbst oder aber Sie lassen das Fahrzeug reparieren. In beiden Fällen können Sie dem Verkäufer die Kosten auferlegen.

Die Klage kann ich dann für Sie übernehmen, wenn Sie in Regensburg oder Umgebung wohnen.

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Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich wohne in Ingolstadt.
Würde das auch gehen? un welche Kosten werden ungefähr anfallen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

leider nicht. Hier würden Fahrtkosten und Abwesenheitspauschale anfallen, die Sie nicht ersetzt bekommen würden. Sie sollten hier einen Anwaltskollegen vor Ort beauftragen. Die Kosten für Gericht und Anwalt schätze ich auf 400-500 EUR. Die Kosten werden Sie, wenn Sie den Fall gewinnen vom Gegner ersetzt bekommen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Okay,
Vielen Dank für Ihre ausführliche Beratung.

Gerne!