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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 28810
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe bei der Firma Schneller Kredit.de am 25.01.2018 ein

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe bei der Firma Schneller Kredit.de am 25.01.2018 ein online Abfrage gestartet. Plötzlich sollte ich eine Kreditkarte in Höhe von 99€ mit einer 3jährigen Laufzeit bestellt haben!
Um Probleme zu vermeiden habe ich gleich danach Widerruf eingelegt ! Einen Tag darauf kam die Zahlungsaufforderung. Ich bezog mich auf mein Widerruf , danach wurde mir mitgeteilt ,das dieser abgelehnt wurde! Ich habe diesbezüglich wieder Widerspruch zur Ablehnung getätigt, aber keine Reaktion! So jetzt soll ich 109€ bezahlen als Mahn-bzw. Stornogebühren! Wie soll ich mich verhalten?
Mfg.***

Sehr geehrte Ratsuchende,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn Sie den Vertrag widerrufen haben, dann ist der Vertrag nach § 355 BGB von Anfang an unwirksam und es bestehen keinerlei Zahlungspflichten. Der von Ihnen erklärte Widerruf bedarf nicht der Zustimmung der Gegenseite sondern wird allein mitd em Zugang wirksam. Das bedeutet, auf eine Ablehnung/Zustimmung des Widerrufs durch die Gegenseite kommt es gar nicht an.

Sie sollten daher die Zahlungsaufforderung der Gegenseite zurückweisen und auf den Widerruf und dessen Rechtsfolge nach § 355 BGB hinweisen.

Im Übrigen sollten Sie rein vorsorglich den Abschluss eines Kreditkartenvertrages bestreiten und vorsorglich nach §§ 119,123 BGB die Anfechtung wegen Irrtums und arglistiger Täuschung erklären.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Die Antwort die Sie mir jetzt geschrieben haben habe ich schriftlich wie auch telefonisch mitgeteilt, habe mich auch auf das Vertragsrecht des BGB -paragr.355 berufen, leider keine Reaktion! Aber ich zahle einfach nicht!Muss ich also aussitzen?
Mfg.Doris Hesse

Sehr geehrte Ratsuchende,

wenn Sie dies per Einwurfeinschreiben dem Gegner mitgeteilt haben, dann ist dies in Ordnung und Sie brauchen dies nicht nochmals zu schreiben. In diesem Falle brauchen Sie auf weitere Schreiben des Gegners selbst nicht mehr reagieren, da Sie die rechtlichen Erklärungen abgegeben haben.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und 2 weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.