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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 25568
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Kann und darf der Treuhänder ( RA - Verkaufsabwickler ) mir

Diese Antwort wurde bewertet:

kann und darf der Treuhänder ( RA - Verkaufsabwickler ) mir als Verkäufer eine Honorarnote ( Höhe 1800,- € ???) erstellen und mir faktisch drohen ( * restlicher Kaufpreis kann erst nach Bezahlung der Honorarnote auf Konto ...... angewiesen werden.
Als Erklärung noch, da der Käufer nur eine bestimmte Summe aufbringen konnte oder wollte, habe ich mich mit dem Realitätenbüro ( welche für den Käufer diesen RA als Abwickler vorgeschlagen hatten ) darauf geeinigt unter der Bedingung, dass Immobüro, der Notar oder RA und ich lassen von unserem verlangten Geld nach lassen. ( Ich nochmals 5000,- € und das Immobüro berichtete mir nach 2 Tagen, der RA lässt auch nach und er wird sich den Verlust bei anderen Kunden holen. Der Kunde bin scheints ich, denn ich habe in meinem Leben schon mehrmals Liegenschaften verkauft und immer nur Kreditlöschungen etc bezahlt, was in der Regel ein bis 300 Euro betrug. Die anderen Kosten waren jeweils dem Käufer verrechnet worden. Ist diese Honorarforderung rechtens, ich kann es nicht verstehen, habe aber auch keine detailierte Kostenaufstellung wie ich bei anderen Verkäufen in den letzten 15 bekam.
Ich bedanke ***** ***** Vorhinein für Ihre freundliche Auskunft.
Mfg ***

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Haben Sie denn konkrete kaufvertragliche Vereinbarungen hinsichtlich der Tragung dieser Kosten getroffen, und falls ja, wie lauten diese Absprachen?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ich wurde vom Makler bei Vertragsabschluß informiert, Kosten der Abhandlung gehen zu Lasten des Käufers, für mich als Verkäufer komme nur die Lastenfreistellung zu tragen. Jetzt bekomme ich eine Honrarnote in Höhe von 1800,- € mit der Bemerkung ( Erpressung ) diesen Betrag bis spätestens 03.03.2018 auf ein Konto zu zahlen, veorher werde mein Guthaben aus dem Verkaufserlös nicht an mich überwiesen. Keinerlei Kostenaufstellung, nur 1800 € Honrar. Soll ich Ihnen diese beiden Schriftstücke ( Honorar und Verwendung des Treubetrages ) per email zusenden ?
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Nein , denn dann kostet mich das bereits 122,- € und ich hätte einen Beratungstermin bei einem Anwalt in meiner Nähe wählen können, da ich eine Rechtsschutzversicherung habe.

Vielen Dank für Ihre weiteren Mitteilungen!

Der Übersendung der Kostennote bedarf es nicht, denn diese ist ganz ersichtlich nicht rechtens.

Sofern nämlich anlässlich der Vertragsunterredungen explizit vereinbart wurde, dass dem Käufer die anfallenden Abhandungskosten zur Last fallen, so haben Sie diese selbstverständlich auch nicht zu tragen, sondern ausschließlich der Käufer!

Überdies ist die geltend gemachte Honorarforderung auch von vornherein nicht schlüssig dargelegt, sofern diese nicht einmal nach Grund, Höhe und Einzelpositionen unter Beweis gestellt ist.

Weisen Sie die geltend gemachte Forderung daher schriftlich (Einschreiben) unter ausdrücklicher Berufung auf die hier dargestellte Rechtslage zurück!

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Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Herr Dr.Huettemann, eine Frage noch - muss mir der Anwalt ( er hat alle Zahlungen erledigt, auch das Immo-Büro ) das Restgeld überweisen, oder muß ich warten bis der ganze anstehende Schriftverkehr erledigt ist? Das kann ja Wochen oder noch länger dauern, oder wie gehe ich vor um zu meinem Geld zu kommen ? Danke ***** *****önen Abend.
Mfg Rehwald

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Der RA hat die restliche Kaufpreissumme freizugeben und an Sie auszukehren: Unter den hier gegebenen Umständen ist offenkundig Kaufpreisfälligkeit eingetreten mit der Folge, dass der RA Ihnen das Restgeld umgehend zu überweisen hat.

Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem RA an diesem Restgeld nicht zu (vgl. oben).

Sollte der RA daher die Summe nicht unverzüglich an Sie zur Auszahlung bringen, und sollte er auf seinem Einwand bestehen, so ist anwaltlich anzuraten, dass Sie Ihrerseits den Rechtsweg beschreiten und einen RA mit der Durchsetzung Ihrer Ansprüche beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Danke, ***** ***** mir eine sehr wichtige Antwort. Nochmal vielen, herzlichen Dank und einen schönen Abend. MFG Rehwald

Gern geschehen!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt