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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26415
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag sehr geehrte Damen und Herren, ich habe im

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe im Frühling ein Motorrad in einer Werkstatt, mit einer Gewährleistung von 12 Monaten gekauft, um damit 2 Monate später in den Urlaub zu fahren.
Mir viel sofort ein klappern auf und ich habe mit der Bitte dies vor dem Urlaub zu lösen, das Motorrad wieder in diese Werkstatt gebracht.
Die Werkstatt hat aber nichts gemacht. 2 Wochen vorm Urlaub habe ich dann täglich in der Werkstatt angerufen. Man hat dann einen Tag vor Urlaub mein Motorrad fertig gehabt.
Beim abholen hat man mir dann gesagt, dass Ventilspiel und der Luftfilterkasten wurden gereinigt, Öl nachgefüllt. Obwohl dies auch alles direkt vor dem Kauf gemacht wurde laut Werkstatt. Mein Problem wurde nicht behoben.
Dann auf dem Weg nach Hause, viel die Hinterradbremse ab. (Lebensgefährlich) Ich habe die Bremse selber repariert und bin in den Urlaub gefahren. Im Urlaub sind dann etliche andere Probleme aufgetaucht. Ich habe dann nach dem Urlaub von einer anderen Werkstatt prüfen lassen, was alles kaputt war. Ich habe für die gröbsten Fehler 800 Euro bezahlt. um das Motorrad aber sicher für die nächste Saison zu machen, müssten nochmal 500 Euro reingesteckt werden.
Nun bekomme ich Anfang 2018 eine Rechnung der ersten Werkstatt über 400 Euro.
Meine Fragen: Muss ich diese Rechnung bezahlen? Hat es Sinn sowas anzufechten? Wie würden man vorgehen?
Vielen Dank ***** ***** Grüße Jan

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Mti der Ihnen nun zugegangenen Rechnung werden die Kosten für die erfolglose Reparatur geltend gemacht - ist das so richtig?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Genau, es wurde was komplett anderes berechnet. Ich habe um Beheben des Klappern gebeten und es wurde Vetilspiel eingestellt. Man hat mir dann erzählt, dass es der Injektor sei, dieser aber nicht bestellbar ist und es auch nicht so schlimm sei und ich damit ruhig in den Urlaub fahren kann. Der Injektor hat auch gehalten. Ich habe Rechnung und Kaufvertrag mit beigefügt.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Unter diesen Umständen sind Sie in der Tat nicht verpflichtet, die Rechnung zu begleichen!

Zunächst einmal haben Sie die durchgeführten Arbeitsgänge - Einstellung des Verntilspiels - überhaupt nicht in Auftrag gegeben mit der Folge, dass die Werkstatt hierfür auch keine Vergütung beanspruchen kann.

Darüber hinaus ist die von Ihnen konkret und tatsächlich in Auftrag gegebene Reparatur nicht erfolgreich ausgeführt worden. Bei einem Werkvertrag im Sinne des § 631 BGB - wie hier - schuldet der Unternehmer aber die Herbeiführung eines bestimmten Erfolges (=hier erfolgreiche Reparatur). Diesen aber hat der Unternehmer nicht erbracht.

Weisen Sie daher die Forderung unter ausdrücklicher Berufung auf die hier dargestellte Rechtslage zurück.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Vielen Dank,
sollte ich der Werkstatt einfach Ihre Ausführung zukommen lassen?

Ja, Sie können so verfahren!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt