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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 25221
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich habe ein laufendes Abo bei Sky Deutschland für die

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe ein laufendes Abo bei Sky Deutschland für die Programmpakete Starter und Sport (Champions League), das schon seit Jahren lief. Inzwischen habe ich gekündigt und auch den Receiver an Sky zurückgegeben.
Im Rahmen des Kündigungsprozesses habe ich entdeckt, dass mir Sky im Jahr 2017 noch einen Altvertrag zusätzlich in Rechnung gestellt hat, den ich gar nicht gekannt und auch wissentlich nicht abgeschlossen habe. Ich dachte, die Gebühren für diesen Vertrag würden sich auf einen neuen Receiver beziehen, den ich jedoch mietfrei nutzen konnte und längere Zeit auch gar nicht angeschlossen hatte.
Als ich endlich gemerkt hatte, dass ich sogar für 2 Verträge mit praktisch den gleichen Inhalten gezahlt hatte, forderte ich die Vertragsunterlagen an. Sky kann offenbar den eindeutigen Vertragsschluss nicht beweisen und lässt mir bisher keine Unterlagen zukommen. Meine Fragen werden nur ausweichend und nicht vollständig beantwortet.
Ich kann aber nach den mir vorliegenden Unterlagen wohl beweisen, dass ich lediglich ein sog. Rückholerangebot abgeschlossen hatte, das noch eine Laufzeit bis Ende 2018 hat. Für den "Altvertrag", der zwischen 2.1.2017 und dem 31.01.18 lief, habe ich aber offenbar ohne Rechtsgrundlage mindestens 30,49 EUR mtl. bezahlt. Ich will jetzt Sky wegen ungerechtfertigter Bereicherungv verklagen.
Ich verfüge über eine Rechtsschutzversicherung und möchte gerne einen Verbraucherschutzanwalt beauftragen. Würden Sie mir zu einer Klageerhebung raten?
Freundliche Grüße
Stefan Krusche

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Unter den mitgeteilten Umständen zum Sachverhalt bestehen sehr gute Aussichten, erfolgreich rechtlich gegen den Anbieter vorzugehen und diesen auf Rückerstattung der zu Unrecht vereinnahmten Beträge in Anspruch zu nehmen.

Sie waren nämlich dann zu keinen Zahlungen verpflichtet, wenn der Altvertrag überhaupt nicht begründet worden!

Behauptet(e) die Gegenseite einen angeblichen Vertragsschluss, der Sie zur Zahlung verpflichten soll, so ist der Anbieter hierfür voll beweispflichtig.

Das bedeutet, dass man Ihnen den Abschluss des angeblichen Vertrages ganz konkret nachweisen muss.

Es ist also nicht so, dass Sie beweisen müssten, dass Sie keinen Vertrag abgeschlossen haben, sondern es verhält sich gerade umgekehrt: Die Gegenseite hat Ihnen nach den Regeln der Darlegungs- und Beweislast einen schriftlichen Vertragsnachweis in Kopie zu übersenden und Ihnen so den Vertrag unter Beweis zu stellen. Die schlichte Übersendung einer Rechnung oder - wie hier - die monatliche Abbuchung von 30,49 Euro stellt selbstverständlich keinen Vertragsnachweis dar!

Der Anbieter ist Ihnen daher auch in der Tat gemäß § 812 BGB zur Rückzahlung des Geldes verpflichtet, denn er ist um dieses ungerechtfertigt bereichert.

Anwaltlich ist daher anzuraten, dass Sie nach einer letzten Aufforderung zur Rückzahlung unter Setzung einer Frist von maximal 14 Tagen und unter Androhung der Beauftragung eines Anwaltes sodann einen Kollegen vor Ort konsultieren, der Ihren Rückzahlungsanspruch auf dem Rechtsweg durchsetzen wird!

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Sterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfragen haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung für die erbrachte anwaltliche Beratung.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Hüttemann,ich bin sehr zufrieden mit Ihrer Antwort. Folgende Nachfrage habe ich noch:
Muss ich den mir entstandenen Schaden jetzt schon konkret zahlenmäßig beziffern? Es ist nämlich so, dass Sky bei seinen Abbuchungen total unverständliche Kürzel verwendet hat und ich gar nicht erkennen konnte, für welche konkrete Leistungen die einzelnen Abbuchungsbeträge stehen. Ich kann nur durch den konkreten monetären Vergleich der beiden monatlichen Abbuchungen einigermaßen erkennen, welche Beträge dem angeblichen "Altvertrag" zuzuordnen sind und welche dem Vertrag, der auf das sog. "Rückholerangebot mit deutlicher befristeter Gebührenermäßigung " folgte.Danke ***** ***** Grüße
Stefan Krusche

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Nein, das ist nicht erforderlich: Sie können die Gegenseite in dem Einschreiben zunächst auffordern, ihre Rückzahlungspflicht dem Grunde nach anzuerkennen!

Die konkrete Bezifferung des Rückzahlungsbetrages kann sodann später immer noch erfolgen.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
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