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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 25220
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Fragen beziehen sich

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Fragen beziehen sich auf die neueste Energie- und Betriebskostenabrechnung für das Kalenderjahr 2017:
1) Darf eine Nachzahlung auf Brennstoffkosten für das Jahr 2016
abgefordert werden?
2) Am 18.9.2016 wurden durch die Firma ista die Heizkostenzähler ausgetauscht. Der Ablesewert der neuen Geräte war somit auf 0,00 gestellt. Am 10.01.2017 wurde dann die tournusmäßige Ablesung vorgenommen. Die Ablesewerte
alt sind nun ständig mit 0,00 ausgewiesen (auch nach der jüngsten Ablesung am 09.02.2018) Ein tatsächlicher Verbrauch bzw. eine Differenz ist nicht auszumachen. Welche Nachweispflicht kann ich abfordern?
Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Lieb
Schulplatz 23 b
65556 Limburg

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Sie geben zu Ihrer zweiten Frage an, dass auch nach der jüngsten Ablesung am 09.02. überhaupt keine Verbrauchswerte erfasst waren - ist das so korrekt?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Doch, es sind Verbrauchswerte er- fast für 2017, aber ich kann keine Differenz erfassen zu vorangegangenen Ablesung, der alte Wert nicht verzeichnet ist.

Vielen Dank für Ihre Klarstellungen!

Zu Ihrer ersten Frage:

Eine Nachzahlungspflicht für 2016 besteht nicht, denn die Nachzahlungsforderungen hinsichtlich Betriebs- und Nebenkosten (hierzu zählen auch Brennstoffkosten) muss innerhalb von 12 Monaten nach dem Ende der Verbrauchsperiode geltend gemacht werden - § 556 Absatz 3 BGB.

Das bedeutet, dass etwaige Nachzahlungsforderungen spätestens bis zum 31.12.2017 geltend zu machen waren - es somit Verjährung eingetreten mit der Folge, dass keine Zahlungspflicht mehr besteht.

Zu Ihrer zweiten Frage:

Sie können einen schlüssigen und nachvollziehbaren Nachweis hinsichtlich der tatsächlich erfassten Werte und abgerechneten Verbräuche von der Gegenseite einfordern. Solange dieser Nachweis nicht geführt ist, steht Ihnen an einer möglichen Nachzahlungsforderung ein Zurückbehaltungsrecht aus § 273 BGB zu. Sie müssen also erst zahlen, wenn Ihnen ordnungsgemäß Auskunft erteilt worden ist.

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Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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