So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Holger Traub.
Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 8321
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Verbraucherrecht hier ein
Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ich benötige eine juristische Hilfe gegen das „infoscore

Kundenfrage

ich benötige eine juristische Hilfe gegen das „infoscore Forderungsmanagement GmbH, die die Interessen von Sky Deutschland vertreten. Höhe der Forderung bis zum 18.02.2018: 181,89 €, u.a. für vier Monatstickets a 29,99 € und 70,20 € Inkassokosten.
Fallschilderung:
Ich habe bei Sky am 26.08.2017 über das Internet ein Tagesticket für ein Fußballspiel Dortmund – Hertha für 9,99 € erworben und dafür die Gebühren über PayPal bezahlt. Ich konnte das Spiel sehen und war zufrieden.
Mein zweiter Versuch am 27.09.2017 (Dortmund – Leipzig) gelang nicht, es kam lediglich die Meldung „Dein Sky Monatsticket wird in Kürze freigeschaltet“ Ich wartete vergeblich auf diese Freischaltung, konnte das Spiel diesmal nicht sehen und war demzufolge auch nicht zufrieden.
Von Sky kam folgende „Buchungsbestätigung“:
„Was hab ich noch mal gebucht?
Neue Tickets: Supersport
Zahlungsart: Bankeinzug
Startdatum: 27.09.2017
Neuer monatlicher Preis € 29,99
Du erhältst für 1 Monat Supersport einen Discount in Höhe von 20€
Sky Monatstickets können nach Ablauf des ersten Kalendermonats mit einer Kündigungsfrist von 7 Tagen zum Kalendermonatsende gekündigt werden.
Vor Abschluss deiner Bestellung hast du zugestimmt, dass Sky bei Tickets die bereits vor Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist starten mit der Vertragsausführung beginnt. Mit Beginn der Vertragsausführung verlierst du dein Widerrufsrecht.“
Gegen alle Forderungen von Sky habe ich schriftlich am 25.09.2017, 26.09.2017, 27.09.2017, 02.10.2017, 03.10.2017, 06.10.2017, 23.12.2017, 17.01.2017 und am 26.01.2017 per mail, per Brief mit Einschreiben/Rückschein widersprochen. Jedes Mal kam eine erhöhte Geldforderung zurück!
Von Sky kam lediglich die Antwort: „Tut uns leid, deine Buchung bei Sky Ticket lässt sich nicht widerrufen. Du hast bei der Bestellung auf dein Widerrufsrecht verzichtet.“
Weiter: „Erstmalig wurde Ihr Account im August 2017 freigeschaltet. Das führt dazu, dass bei späteren Buchungen die Freischaltung unmittelbar mit der Buchung erfolgt ohne dass es einer erneuten Aktivierung Ihres Sky Ticket Account bedarf. In einem solchen Fall besteht bei späteren Buchungen auch kein Widerrufsrecht. Der Grund liegt darin, dass in diesem Falle mit der Leistungserbringung bereits begonnen wurde.
In diesem Zusammenhang weisen wir auch darauf hin, dass auch mündlich, telefonisch oder online ein rechtsverbindlicher Vertrag geschlossen werden kann und es für die Buchung eine Sky Tickets keine Formvorschriften gibt. Unerheblich ist auch die tatsächliche Nutzung des Sky Tickets. Die durch die Freischaltung vermittelte Möglichkeit der Nutzung genügt.
Angesichts dessen ist die geltend gemachte Forderung begründet.“
Nun meine abschließende Frage als Rentner und juristischer Laie an den Fachmann/frau: Lohnt es sich weiter mit dem Gefühl „Recht haben und Recht bekommen, sind zwei unterschiedliche Dinge“ zu kämpfen und die Kosten weiter zu erhöhen?
Gibt es eine Chance, dass ich das erste Monatsticket am 27.09.2017 mit meinen Widerspruch am 26.09.2017, 27.09.2017, 02.10.2017, 03.10.2017, 06.10.2017 rechtzeitig gekündigt habe, auch wenn ich den Begriff Kündigung nicht erwähnt habe und dadurch alle nachfolgenden Forderungen unbegründet sind? Sky Monatstickets können nach Ablauf des ersten Kalendermonats mit einer Kündigungsfrist von 7 Tagen zum Kalendermonatsende gekündigt werden.
Wie bereits erwähnt, einmal konnte ich Sky nutzen, danach gelange es mir nicht mehr.
Mit freundlichen Grüßen ***

Gepostet: vor 8 Monaten.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 8 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld, während ich mich mit Ihrer Fragestellung befasse.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 8 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Es ist vertraglich möglich, das Widerrufsrecht auszuschließen, wenn der Anbieter sofort mit der Leistungserbringung beginnen soll. In dieser Hinsicht hat der Dienst Recht.

Allerdings wurde, wie von Ihnen beschrieben, der Dienst bei Buchung nicht angeboten bzw. zur Verfügung gestellt.

Das richtige Vorgehen wäre nicht eine Kündigung bzw. ein Widerruf gewesen, sondern eine Anfechtungserklärung wegen Irrtum nach § 119 BGB. Allerdings hat eine solche Anfechtung unverzüglich zu erfolgen (innerhalb von ca. 5-10 Tagen) nach Kenntniserlanung von einem Vertragschluss den man nicht wollte.

Daher dürfte das Anfechtungsrecht nunmehr "versperrt" sein.

Vor diesem Hintergrund erachte ich die Rechtsposition des Anbieters durchaus als stärker, wenn es zu einem streitigen Verfahren kommt.

Wenn es Ihnen möglich ist, wäre eine Einigung mit dem Anbieter im Verhandlungswege angezeigt. Denn dieser will Sie als Kunde sicherlich behalten. Hier wäre ein telefonisches Gespräch, ggf. mit einem Vorgesetzen im Servicebereich, sicherlich zielführend.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 8 Monaten.

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Sehr geehrter Herr Taub!Ich habe Ihre Antwort noch nicht bewertet. Mir fällt es nach drei Jahrzehnten permanenter Bewertungen schwer, im Ruhestand selbiges abzugeben. Außerdem kann ich mit Ihrer Antwort nicht zufrieden sein. Das liegt sicherlich nicht an Ihrer guten Sachkenntnis, sondern an dem unbefriedigenden Zustand mit den Sky-Forderungen. Mir ist es nicht gelungen, mit einer kompetenten Person dieser Firma zu reden, nur ewige kostenpflichtige Warteschlangen der Hotline und Servicepersonal ohne Sachkenntnis.Deshalb habe ich dieses Schreiben aufgesetzt:1. Nach der Zahlungsaufforderung von infoscore:„Wir fordern Sie auf, den Gesamtbetrag in Höhe von 181,89 EUR
bis zum 18.02.2018 (hier eingehend) an uns zu überweisen.Zudem müssen Sie damit rechnen, dass das mit nicht unerheblichen Kosten verbunde gerichtliche Mahnverfahren gegen Sie eingeleitet wird.2. und Ihrer Emfehlung3. Habe ich folgendes Schreiben aufgesetzt________________________________________An: '*****@******.***'; '*****@******.***'
AW: KdNr:(###) ###-####AZ: S.18.0768843.01.5Sehr geehrte Damen und Herren, Sehr geehrte Frau Hintz!Die zunehmenden hohen GeldForderungen von Sky-Ticket haben mich sehr erschreckt!Ich wollte zweimal ein Fußballspiel sehen. Beim ersten Tagesticket am 26.08.2017 Dortmund – Hertha hat es für 9.99 € über PayPal sehr gut funktioniert.Mein zweiter Versuch am 27.09.2017 (Dortmund – Leipzig) gelang mir das nicht, es kam lediglich die Meldung „Dein Sky Monatsticket wird in Kürze freigeschaltet“ Ich wartete vergeblich auf diese Freischaltung, konnte das Spiel diesmal nicht sehen und war demzufolge auch nicht zufrieden.Ich habe als alter Rentner irgendetwas verkehrt gemacht! Habe statt eines Tagestickets anscheinend ein Monatsticket, ohne Widerspruchmöglichkeit, erworben. Dagegen habe ich Widerspruch am 26.09.2017, 27.09.2017, 02.10.2017, 03.10.2017, 06.10.2017 eingelegt und habe dieses erste Monatsticket rechtzeitig am 6.10.2017 gekündigt, anscheinend ohne Erfolg, denn nach jedem Schreiben von mir wurden die Geldforderungen erhöht.Das richtige Vorgehen wäre nicht eine Kündigung bzw. ein Widerruf gewesen, sondern eine Anfechtungserklärung wegen Irrtum nach § 119 BGB, wie mir der Rechtsanwalt der Verbraucherzentrale erklärte. Wie sollte ich das als juristischer Laie wissen?
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich kann als Rentner (siehe Einkommen als pdf-Anlage) die Summe von 181,89 € nicht bis zum 18.2.2018 aufbringen. Obwohl ich das Monatsticket nicht benutzt habe, wäre ich bereit, den ersten gebuchten Beitrag von 29,99 € zu bezahlen.
Ich wäre Ihnen bzw. Sky sehr verbunden, wenn Sie mir auf dem Verhandlungsweg entgegen kommen könnten, damit ich auch in Zukunft wieder ein zufriedener Sky-Kunde werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
Dieter Graeber________________________________________
4. Es kam lediglich die Empfangsbescheinigung der Email, aber keine AntwortAuto-Reply: AW: KdNr:(###) ###-####AZ: S.18.0768843.01.5infoscore Forderungsmanagement GmbH
Gütersloher Str. 123
33401 Verl
GermanyBankverbindung für Ihre Überweisung:
POSTBANK
IBAN: DE36660100750025403755 BIC: PBNKDEFFXXXSehr geehrte Damen und Herren,wir bestätigen den Erhalt Ihrer E-Mail und werden uns nach Prüfung Ihrer Mitteilung mit Ihnen in Verbindung setzen.Gerne können Sie sich rund um die Uhr über den Stand Ihrer Forderung in unserem Inkassoportal unterwww.inkassoportal.de
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 8 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

dann bleibt nur die Möglichkeit, einen Rechtsanwalt zu mandatieren, der Sie ggü. dem Anbieter vertritt.

Auf rechtsanwaltliche Schreiben wird in der Regel zeitnah reagiert.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-