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Jasmin Pesla
Jasmin Pesla, Sonstiges
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 499
Erfahrung:  Rechtsanwältin
77079807
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Jasmin Pesla ist jetzt online.

Sixt Neuwagen Leasing (Kundennummer 8****465) als

Kundenfrage

Sixt Neuwagen Leasing (Kundennummer 8****465)

als Gewerbetreibender habe ich am 06. November 2017 bei Sixt einen Leasingvertrag (Kundennummer 8****465) über einen Neuwagen abgeschlossen. Sixt wirbt im Internet offensiv mit 2-3 Monaten Lieferzeit. Die tatsächlichen Lieferzeiten übersteigen diese Zahlen aus der Werbung erheblich. In meinem Fall habe ich mit einer Lieferzeit von 4 Monaten zu rechnen.

Aufgrund der verzögerten Auslieferung entstehen mir erhebliche Kosten insbes. durch Anmieten eines Pkws für den Übergang bis zur Auslieferung des Leasing-Kfz.
Nach Rücksprache mit Sixt, ist Sixt nicht bereit einen Teil der Kosten des Mehraufwands aufgrund der Anmietung eines Übergangs-Pkws zu übernehmen.

Wenn ich bei Vertragsabschluss gewusst hätte, dass die tatsächlichen Lieferzeiten die durch Sixt beworbene Zeitspanne von 2-3 Monaten tatsächlich deutlich übertreffen, hätte ich den Leasingvertrag nicht abgeschlossen.

Bitte um Ausformulierung und Hinweis auf die von Sixt betriebene, irreführende, unlautere Werbung und der damit verbundenen Täuschung argloser Verbraucher. Zusätzlich die scharf formulierte Forderung per Verbraucherschutzklage, die von Sixt aktuell beworbene Lieferzeit von 2-3 Monate auf dann 2-4 Monate oder länger anzupassen.
Ich würde von einer Klage absehen, wenn mir Sixt bei der Aushändigung eines Leihwagens zur Überbrückung bis zur Auslieferungen des Leasing-Pkw entgegenkommen würde.

Ich bitte Sie, ein entsprechendes Schreiben (email) an Sixt insbesondere an die folgenden Adressen zu richten: kundenbuchhaltung.com,***@******.***.

Mit freundlichem Gruß ***

Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Ich möchte Ihnen nicht den Wind aus den Segeln nehmen. Aber ich sehe hier keine Anspruchsgrundlage für Sie. Auf Werbeaussagen können Sie keinen vertraglichen Schadenersatzanspruch gründen.

Wenn ein Unternehmen irreführende Werbung macht, dann können Mitkokurrenten oder Verbraucherschutzverbände dieses Unternehmen abmahnen es zu unterlassen, solche Werbung zu machen. Sie als Verbraucher aber können das Unternehmen nicht abmahen. Sie können auch keinen Anspruch darauf stützen.

Für Sie ist maßgeblich, was im Vertrag vereinbart worden ist. Nur wenn dort ein verbindlicher Liefertermin vereinbart worden ist und dieser nicht eingehalten wird, können Sie Schadenersatz verlangen.

Es machte also keinen Sinn, das Unternehmen anschuschreiben oder gar zu verklagen. Das Unternehmen wird diese Rechtslage kennen. Was Sie machen könnten wäre, sich mit Ihrem Anliegen an eine Verbraucherschutzzentrale zu wenden, den Sachverhalt dort schildern und darauf hoffen, dass die Verbraucherschutzzentrale tätig wird. Aber Schadenersatz wird Ihnen das leider nicht bringen. Es werden nur zukünftig Verbraucher davor geschützt, auf die Werbung hereinzufallen.

Ich bedauere, Ihnen keine für Sie günstigere Auskunft geben zu können. Aber ich kann Ihnen die Rechtslage nur so schildern, wie Sie bedauerlicherweise ist.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.

Hallo Herr Krüger,

vielen Dank für die Antwort. Ihre Schilderung entspricht zu 100% meiner Auffassung. Deshalb hätte ich gerne, dass Sie folgendes Schreiben einer angekündigten (fiktiven) Klage unter Einbeziehung des Verbraucherschutzes an das Unternehmen Sixt richten, nur mit den Ziel, dass das Unternehmen mir ev. bei einer Kompromisslösung entgegenkommt (ohne natürlich tatsächlich jemals eine Klage einzuleiten oder den Verbraucherschutz zu kontaktieren):

Bitte um Ausformulierung und Hinweis auf die von Sixt betriebene, irreführende, unlautere Werbung des Webesolgans "2-3 Monate Lieferzeit eines Neuwagens" und der damit verbundenen Täuschung argloser Verbraucher. Zusätzlich die scharf formulierte Forderung, die von Sixt aktuell beworbene Lieferzeit von 2-3 Monaten aus Gründen des Verbraucherschutzes, per Klage, unter Einbeziehung des Verbraucherschutzes, anzupassen, in einen Werbesolgan etwa in der Form "Lieferzeit von 2-4 Monate oder länger" .
Teilen Sie Sixt mit, dass wir von einer Anzeige beim Verbraucherschutz und einer Klage gegen Sixt absehen würden, wenn mir Sixt bis spätestens zum 19.02.18 ein Angebot zur kostenfreien Aushändigung eines Leihwagens zur Überbrückung bis zur Auslieferungen des Leasing-Pkw unterbreitet.

Mit freundlichem Gruß ****

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 7 Monaten.

Ich kann Ihnen das formulieren und Sie können diese Formulierung dann verwenden. Aber Sie müssten es selbst an das Unternehmen schicken. Ich bin hier nur beratend tätig und versende keine Schreiben.

Falls Ihnen das genügt, teilen Sie mir das bitte kurz mit. Sonst gebe ich die Frage gerne für einen anderen Experten frei.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 7 Monaten.

Ich verschicke auch kein PDF-Dateien.Ich werde die Frage freigeben für einen anderen Experten. Viel Erfolg!

Experte:  Jasmin Pesla hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anwalt – Anfrage auf justanswer.

Ich bin Frau Rechtsanwältin Pesla aus 98739 Lichte in Thüringenbei Neuhaus am Rennweg und berate Sie gerne.

Haben Sie nun einmal in Ihren Vertrag hineingesehen?

Ist dort ein bestimmter Liefertermin genannt oder nicht?

Wenn ja, wäre das doch zuerst zu klären.

Dann könnte ein Schadensersatzanspruch ja in Betracht kommen.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.

Nein Danke! Bitte setzen Sie mir nur, wie oben ausführlich beschrieben ein pdf zur Verfügung. MfG ***

Experte:  Jasmin Pesla hat geantwortet vor 7 Monaten.

Ich gebe wieder frei

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Hallo Herr Krüger,bitte um Erstellung des Schreibens als pdf von Ihrer Kanzlei. Ggf. auf anderem Wege.Mfg M.Schlemmer
Experte:  Jasmin Pesla hat geantwortet vor 7 Monaten.

Das wird kein Anwalt machen, denn damit übernimmt er das ganze Verfahren. Kein Anwalt schickt nur einen Brief, und damit ist alles erledigt, sondern er muss immer damit rechnen, dass es weitergeht. Abgesehen davon möchte niemand mit einer Klage drohen, wenn er nicht auch überhaupt die Möglichkeit sieht, im Klagewege vorzugehen. Das wird auch nichts bringen...ich gebe letzmalig wieder frei.