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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 24453
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag Herr Hüttemann, Assistentin: Vielen. Können Sie

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag Herr Hüttemann,
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: wir haben in unserem Haus einen Kamin aufstellen lassen. Allerdings hat sich bei der Begehung mit dem Schornsteinfeger herausgestellt, dass die Revisionsöffnung des Kamines auf der falschen Seite angebracht worden ist. Wir müssen somit den Kamin auf die andere Seite derbWand stellen, was mein Mann unbedingt verhindern will, da dort der Fernseher geplant gewesen ist. Die Revisionsöffnung kann laut Hersteller für 570€ Netto umgebaut werden. Als wir mit dem Architekten damals die Pläne besprochen haben, war nur die Rede von der Positionierung des Kaminrohres, aber nicht von der Revisionsöffnung die Rede. Ehrlich gesagt war es uns zu diesem Zeitpunkt auch nicht bewusst gewesen. Der Architekt platzierte die Revisionsöffnung ohne mit uns abzusprechen, an welcher Wand der Kamin aufgestellt werden soll. Das Unternehmen weist uns darauf hin, dass wir die Revisionsöffnung mit unserer Unterschrift bei den Bauplänen freigegeben haben. Wir weigern uns das jedoch einzusehen, da wir uns vom Architekten schlecht beraten fühlen, keinen Hinweis auf die Revisionsöffnung bekamen und das Symbol der Revisionsöffnung so klein ist, dass es auf den Bauplänen fast unsichtbar ist. Wir haben bereits einen Widerspruch eingelegt, das Unternehmen weist uns aber erneut darauf hin, dass die durch uns in den Bauplänen des Bauantrages mit unserer Unterschrift freigegeben wurde. Wir fühlen uns grade etwas ohnmächtig... Gerne erwarten wir Ihre Nachricht, Familie B.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Hallo,
Ich habe leider immer noch keine Antwort erhalten ��
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Sollten Sie Rückfragen haben, melden Sie sich gerne bei uns, wir stehen Ohnen gern zur Verfügung.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Geduld - ich bin erst jetzt online.

Gestatten Sie mir, um Missverständnisse auszuschließen, eine Nachfrage: Hat der Architekt denn seinerzeit mit dem Unternehmen zusammengearbeitet, oder ist er gar für dieses aufgetreten?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Die Architektenleistungen waren in unserem Hausvertrag inklusive (Massa/DFH). Der Architekt wurde uns „gestellt“.

Vielen Dank für Ihre weiteren Mitteilungen!

Unter diesen Umständen stellt sich die Rechtslage wie folgt dar: Der Architekt war vertraglich verpflichtet, Sie umfassend über die exakte Positionierung der Revisionsöffnung aufzuklären. Er hätte Ihnen ausführlich die Vor- und Nachteile einer bestimmten örtlichen Platzierung auseinandersetzen müssen.

Diese Aufklärung ist unter Zugrundelegung Ihrer Sachverhaltsmitteilungen ganz offenkudig unterblieben!

Es liegt folglich ein Beratungsverschulden seitens des Architekten vor. Dieses muss ich das Unternehmen gemäß § 278 BGB rechtlich zurechnen lassen, denn der Architekt ist vorliegend als Erfüllungsgehilfe in die Vertragerfüllung der Firma eingeschaltet werden - dessen Verschulden gilt daher zugleich als Verschulden der Firma!

Das bedeutet, dass Ihnen die Firma nunmehr zum Schadensersatz verpflichtet ist, und zwar in Höhe der Kosten, die für den Umbau anfallen.

Fordern Sie das Unternehmen daher schriftlich (Einschreiben) unter ausdrücklicher Berufung auf die hier dargestellte Rechtslage zum Schadensersatz auf.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Hallo Herr Hüttemann,
wir haben bereits einen Brief geschrieben. Dass das Unternehmen für den Architekten einstehen muss ist uns bewusst. Allerdings beruft sich Massa darauf, dass wir bei der Freigabe des Bauantrages mit unserer Unterschrift auch die Revisionsöffnung freigegeben haben. Wie können wir gegen dieses Argument von Massa vorgehen?

Das ist rechtlich gänzlich unerheblich, denn auch wenn Sie die Freigabe erteilt haben mögen, so beseitigt dieser Umstand nicht die schuldhafte Vertragsverletzung des Architekten (=Beratungsverschulden), für die die Firma rechtlich auch einzustehen hat.

Die Freigabe durch Sie ändert daher an der Schadensersatzhaftung nichts.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.