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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 24462
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Zahbrücke - Zahnarztwechsel Hallo, ich habe 4.12.17 eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Zahbrücke - Zahnarztwechsel
Hallo,
ich habe 4.12.17 eine Zahnbrücke erhalten. Die Zahnbrücke verursachte bei mir Aufbissschmerzen und entzündungen am Zahnfleisch.
Ich war stand heute 18.1.18 für 8 verschiedene Behandlungen erneut beim Zahnarzt es wurden Bissschienen angefertigt, Brücke abgeschliffen,Allergietest gemacht und und und.
Nun ist die Brücke wieder herunten und liegt beim Zahnarzt.
Ich war in der zwischenzeit bei einem neuen Zahnarzt um meine Schmerzen behandeln zu lassen mit einverständniss der Krankenkasse.
Der alte Zahnarzt ist aber die ganzen Behandlungen nicht darauf eigegangen was ich wollte sondern hat seine Theorien vertretten und durchgeführt sie Bissschiene etc.
Ich möchte nun nicht mehr von dem alten Zahnarzt behandelt werden. Normalerweise wurde man ein Gutachten über die Krankenkasse machen lassen da der Zahnarzt aber noch nicht abgerechnet hat mit der Krankenkasse geht dies nicht.
Der neue Zahnarzt der meine Schmerzen in den Griff bekommen hat, hat versucht den alten Zahnarzt dazu zu bringen Kooperativ zu sein und ggf. die Sache an Ihn weiterzuleiten.
Der Zahnarzt hat dies abgelehnt und gesagt ich müsse weiter zu ihm kommen das ist meine Pflicht. Sollte ich die Behandlung abbrechen werde er mir die Kosten in Rechnung stellen.
Die Krankenkasse sagte zu mir ich habe mit 8 versuchen die Brücke hinzubekommen genug versucht und kann nun sagen es ist schluss es muss ja mal ein ende haben und kann es dann wo anders machen lassen.
Ich möchte eigentlich nur wissen ob ich dann wirklich dafür aufkommen muss? Ich möchte mich dort eigentlich nicht mehr behandeln lassen ich habe die letzten wochen genug machen lasse

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die Ihnen von dem alten Zahnarzt erteilten Auskünfte sind objektiv faklsch: Sofern Ihnen eine weitere Behandlung nicht zumutbar ist - was unter den geschilderten Umständen zweifellos der Fall ist -, müssen Sie sich von diesem Zahnarzt selbstverständlich auch nicht weiter behandeln lassen, sondern Sie können dann bei dem neuen Zahnarzt bleiben und diesen die Behandlung fortführen lassen.

Der alte Zahnarzt kann Ihnen dann auch keine Kosten in Rechnung stellen - im Gegenteil: Wenn dessen Behandlung fehlerhaft ausgeführt wurde - wofür nach Ihren Angaben vieles spricht -, so ist der alte Zahnarzt IHNEN schmerzensgeld- und schadensersatzpflichtig!

Sollte der alte Zahnarzt die erforderlichen Behandlungsunterlagen nicht umgehend an Ihren neuen Zahnarzt weiterleiten, so sollten Sie unverzüglich Beschwerde über diesen bei der rechtszuständigen Aufsichtsbehörde - der Zahnärztekammer - erheben: Die Aufsichtsbehörde wird den Zahnarzt dann verpflichten, die Unterlagen weiterzuleiten und gegebenenfalls gegen diesen ein Disziplinarverfahren einleiten!

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Vielen Dank für Ihre Schnelle Antwort,bei einer normalen Zahnbehandlung weiß ich das. Aber da es sich hierbei um eine Zahnbrücke handelt die bereits hergestellt wurde ist dies etwas komplizierter da der Zahnarzt ja haftet mit Garantie und Nachbesserungspflicht hat und ich ihm die Chance auch geben muss. Was ich aber denke ich oft genug getan habe.
Leider kann aber der neue Zahnarzt ohne die Freigabe nicht zu handeln beginnen und den ein neuer Heil und Kostenplan wird laut Krankenkasse erst freigegeben wenn der alte vom Zahnarzt zurückgegeben wird dann bleibt er aber auf seinen kompletten Behandlungskosten sitzen deshalb wird er dies nicht machen.
Im moment bin ich der Leidtragende der mit abgeschliffenen Zähnen und schmerzen rumläuft.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Das ist zwar richtig, aber wenn der Arzt acht Mal (!) erfolglos nachgebessert hat, so gilt dennoch die oben dargestellte Rechtslage - ein Festhalten an dem Behandlungsvertrag ist Ihnen dann nicht zuzuzmuten.

Ich rate Ihnen daher an, so vorzugehen, wie eingangs empfohlen und beschrieben.

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Kristian Hüttemann
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