So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 28667
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Verbraucherrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Am Wolletzer See habe ich einen Bootsliegeplatz für 50 Eu

Kundenfrage

Am Wolletzer See habe ich einen Bootsliegeplatz für 50 Eu Jahresmiete.

Leider ist mein Boot am 30.12.2017 entwendet worden, was ich meinem Vermieter (Liegeplatz) sofort mitgeteilt habe und um Stornierung der Jahresmiete bat, bis ich das Boot wieder habe - dann zahle ich auch die Jahresmiete.

Die Polizei hat am Tatort Spuren - soweit es möglich war - gesichert und Bilder gemacht.

Mein Vermieter verweist auf den Mietvertrag, dass ich 6 Wochen vor Jahresende - lt. Vertrag zu kündigen habe und hat die Summe abgebucht. Ich meine, hier liegt ein besonderer Fall vor, den ich nicht zu verantworten habe und deshalb auch nicht 6 Wo früher kündigen konnte.

Wie ist hier die Rechtslage? Kann meiner Bitte entsprochen werden, ist vielleicht Kulanz möglich oder kann meine Bitte auch als eine Kündigung im besonderen Fall anerkannt werden?

Mit freundlichem Gruß ***

Gepostet: vor 8 Monaten.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 8 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht.

Grundsätzlich können Sie den Mietvertrag wenn Sie die vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist versäumt haben, aus wichtigem Grund fristlos Kündigen.

Dies erfordert aber leider einen wichtigen Grund der aus der Risikosphäre des Vermieters stammt. Die Entwendung des Bootes stellt zwar an sich einen wichtigen Grund dar, ist aber nicht vom Vermieter zu verantworten. Aus diesem Grund handelt der Vermieter leider formell korrekt wenn er Ihre Kündigung oder Ihre Bitte die Miete auszusetzen zurückweist.

Ob er Ihnen aus Kulanz die Miete erlässt bleibt leider allein dem Vermieter überlassen. Einen Rechtsanspruch haben Sie leider nicht.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt