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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 7499
Erfahrung:  Viele Jahre Erfahrung
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ragrass ist jetzt online.

Ich bin seitdem 01.01.2016 vom Ort X nach Y umgezogen.

Kundenfrage

Ich bin seitdem 01.01.2016 vom Ort X nach Y umgezogen. Dezember habe ich erfahren, dass ich eine negative Forderung mit dem Titel keine Abgabe der Vermögen Auskunft mit einer Vefahrennummer XY. Nach mehreren Telefonate konnte ich in Erfahrung bringen wer der Glaubiger war und woher die Forderung kam und worum es ging. Es ging um eine Kurzezeit(5 Tage) Kennzeichen Versicherung. Bei derselben Versicherung habe ich eine Langzeit (läuft immer noch) Versicherung, die immer pünktlich und monatlich von meinem Konto erfolreich abgezogen wird. Die Forderung wäre seit 11.2016 fällig. Ich habe weder Mahnungen noch Mahn-, oder Vollstreckungsbecheide erhalten. Auch eine Rechnung habe ich nicht zugestellt bekommen. Laut der Gerichtsvollzieherin wurde ein Mahn-, oder Vollstreckungsbecheid in die Anschrift X zugestellt.

Die Anschrift Y habe ich an der Versicherung telefonisch mitgeteilt. An die Anschrift habe ich sogar Werbung bekommen. Diese habe ich leider in Mülltonne geworfen. Ich habe daher stand keinen Beweis über die Anschriftsänderung.

Das zuständige Anwaltsbüro fordert den jetzigen kompletten Betrag (inkl. Alle kosten die bis zur Vollstreckung entstanden sind) zu begleichen. Gibt es die Möglichkeit mich dagegen zu wehren?

Mit freundlichen Grüßen / Best regards
***

Gepostet: vor 8 Monaten.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 8 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie sind ja von X nach Y gezogen. Gab es in X noch einen Briefkasten mit Ihrem Namen ? Haben Sie eine Erklärung, dass eventuell Post für Siein X zugestellt werden konnte ? Hatten Sie sich polizeilich von X nach Y umgemeldet ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.

Sehr geehrte Anwaltin,

nach dem ich umgezogen bin habe ich mich in Y bei der Meldebehörde angemeldet. Dafür habe ich eine Meldebescheinigung erhalten. dass mein Name auf dem Briefkasten entfernt wurde, kann ich nicht bestätigen. Dafür musste ich nach X reisen. Ich wüsste nicht dass die Ummeldung polizeilich erfolgen sollte und habe auch nicht gemacht.

Mit freundlichen Grüßen,***

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 8 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für den Nachtrag und die Nutzung von Justanswer.

Sie sollten zunächst Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid einlegen und müssen zudem - vermutlich ist dies nur über einen Rechtsanwalt möglich - die Akte vom Mahngericht anfordern. Wenn sich aus dieser ergibt, dass der Mahnbescheid und später auch der Vollstreckungsbescheid NACH Ihrer Ummeldung an die alte Anschrift zugestellt wurde, dann wäre der vollstreckbare Titel (Vollstreckungsbescheid) nicht korrekt zustande gekommen und dann könnte aus diesem auch nicht zwangsvollstreckt werden (Bundesgerichtshof, Urteil vom 03.11.2015, Az: II ZR 443/13).

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick gegeben zu haben. Falls noch Fragen bestehen,stellen Sie diese bitte.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 8 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Fragen ? Falls nicht, sind Sie bitte so freundlich und nehmen eine Bewertung vor. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass