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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 27822
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin voraussichtlich Opfer

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin voraussichtlich Opfer eines Gewinnspiel Abos geworden. Das Abo läuft seit Ende September, ich habe die Zeitschrift Cicero für Oktober und November bekommen. Der Vermittler hatte mir im September garantiert dass ich auf jeden Fall was gewinnen würde und die Ziehung im Dezember sei, zu dieser Zeit solle ich nochmal auf der Internetseite nachschauen, die Zugangsdaten würde im Brief mitgeteilt. Jetzt habe ich gestern versucht auf der Internetseite nachzuschauen und es stellt sich heraus, dass ich keinen Zugang habe. Auch die Seite ist schlecht aufgemacht. Ich hätte es wohl besser gleich prüfen, sollen, aber hinterher ist man immer schlauer. Auf jeden Fall habe ich den Aboanbieter PVZ kontaktiert und habe versucht, einen Weg auf Kulanz zu finden. Ich beschrieb die Situation und bot an die beiden Einzelheft zu bezahlen und den Vertrag aufzuheben, da ich auch davon ausginge, dass sie kein Interesse hätten mit solchen Geschäftspraktiken in Verbindung zu bringen. Darauf sind sie aber nicht eingegangen mit der Begründung, dass das 14 tägige Widerrufsrecht überschritten sei. Meine Frage ist nun, ob ich über BGB §323 einen Widerruf ohne Frist wegen Vertragsbruch erwirken kann und falls ja, an wen ich den Stellen muss...weil das Gewinnspiel ging über einen türkischen Vermittler...PVZ hat schon angedeutet, dass sie damit nichts zu tun hätten...können Sie mit weiterhelfen? Muss ich jetzt das Abo behalten? Mit freundlichen Grüßen, ***** *****

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie zunächst einmal fragen: Haben Sie denn eine Widerrufsbelehrung überhaupt erhalten?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Ja, hatte ich.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht.

In diesem Falle können Sie den Vertrag nach §§ 119, 123 BGB wegen Irrtums und arglistiger Täuschung anfechten. Die Anfechtung hat zur Folge, dass der Vertrag rückwirkend unwirksam wird und keinerlei Zahlungspflichten mehr entstehen. Die Anfechtung können Sie damit begründen, dass Sie bei Abschluss des Vertrages getäuscht wurden (Gewinnzusage) die offensichtlich nicht eingehalten werden kann.

Achten Sie darauf, dass Sie den Zugang der Anfechtungserklärung beweisen können. Sie sollten die Anfechtung daher am Besten per Einschreiben versenden.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Gestatten Sie mir bitte noch folgende Frage(n): Die Gewinnzusage kam ja nicht von pvz, den Abovertrag habe ich jedoch mit pvz. Ist die Anfechtung bei pvz dann richtig?Anbei das Schreiben mit der Widerrufsbelehrung.Frage2 ich habe gerade eine 7 tägigen Probezugang bei ihnen angeboten bekommen, der danach monatlich 59 € kosten soll. Heißt das, dass ich 7 Tage kostenlos testen kann und ggf. kündigen oder fallen die 59€ definitiv an? Werde nicht wirklich schlau aus dem Angebot.Vielen Dank für Ihre Antwort!Mit freundlichen Grüßen,
Daniel Schwarzenbarth

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie Anfechtung haben Sie gegenüber dem MVR zu erklären, da die Firma aus der Türkei den Vertrag nur vermittelt hat. MVR muss sich das zurechnen lassen, was dieser Vermittler Ihnen gegenüber verspricht.

Wenn Sie einen kostenlosenProbezugang gebucht haben, dann ist dieser in der Tat auch kostenlos. Für Details müssen Sie sich aber mit justanswer in Verbindung setzen, da ich keine genaue Kenntnis von den jeweilien Angeboten habe.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.